Bayreuth
Museum

Kunstmuseum Bayreuth

Maximilianstraße 33, 95444 Bayreuth

Das Kunstmuseum Bayreuth wurde 1999 im Alten Barockrathaus der Stadt eröffnet. Initiiert wurde es durch die Dr. Helmut und Constanze Meyer Kunststiftung, die 1991 in Bayreuth gegründet wurde.

 

Das Kunstmuseum Bayreuth beherbergt neben der eigenen Sammlung mit zahlreichen Schenkungen die Dr. Helmut und Constanze Meyer Kunststiftung, die Prof. Dr. Klaus Dettmann Kunststiftung, die Voith von Voithenberg Stiftung und die Georg Jakob Best Kunststiftung Viola Schweinfurter. Hinzu kommen die beiden Dauerleihgaben der Oberfrankenstiftung, die Sammlungen Caspar Walter Rauh und Werner Froemel sowie die Georg Tappert Schenkung und in den ehemaligen Oberbürgermeisterräumen mit ihren aufwändig gestalteten Renaissancedecken.

 

Der Schwerpunkt der Sammlungen im Kunstmuseum Bayreuth liegt in der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts. Es sind vor allem Arbeiten auf Papier verschiedener Kunstrichtungen vertreten: vom Expressionismus und Konstruktivismus bis zum Surrealismus, von der Neuen Sachlichkeit bis zur Figuration nach 1945, vom europäischen Abstrakten Expressionismus bis zu Abstraktion und Konkretion, von der Concept Art zu Fluxus und Happening.

Veranstaltungen und Ausstellungen

25.09.26 - 25.10.26

Endless summer – Ein Sommer, der nie endet

In dieser Ausstellung versammelt Linda Männel Eindrücke von zahlreichen Reisen – Bilder und Erinnerungen, die für einen Moment den Alltag bei Seite rücken lassen.

 

»Es liegt eine eigentümliche Absurdität darin: Im durch getakteten Alltag fehlt uns oft die Zeit, innezuhalten, die Natur wahrzunehmen oder die Schönheit des Kleinen zu sehen. Wir hetzen durch das Jahr, um uns in wenigen Wochen davon zu erholen. Und selbst dort, wohin wir unsere Sehnsucht richten, hinterlassen wir Spuren. Wir reisen an Orte, um Ruhe, Weite und Ursprünglichkeit zu finden – und tragen durch unsere bloße Anwesenheit dazu bei, dass genau das verschwindet.

Die Arbeiten erzählen von dieser Spannung: von der Sehnsucht nach dem Draußen, vom kurzen Innehalten und von der Frage, was wir mitnehmen – und was wir zurücklassen.«, so die Künstlerin.

 

Zu sehen sind Malerei und Zeichnung mit Tusche auf Leinwand. Schemenhaft setzen sich Ausschnitte des Himmels, des Meeres und der Pflanzenwelt zu Landschaften zusammen. In den Bildern zeigen sich Fantasie- und ganz reale Sehnsuchtsorte. Die Leinwände sind linienhaft mit eingefärbten Wollfäden durchzogen. Diese Form der Stickerei lässt ein dreidimensionales Bild entstehen, ein textiles Objekt. Bei manchen ihrer Objekte scheint die Farbe regelrecht aus der Leinwand herauszulaufen. In ihrer aktuellen Installation thematisiert Linda Männel die touristische Überflutung vieler Sehnsuchtsorte. In buntgestreiften Stoffzelten sind Bilder dieser Orte, wie in einem Kokon präsentiert. Im ersten Moment vor neugierigen Blicken geschützt, laden die Zelte dazu ein, sie dennoch zu betreten. Das Zögern und die getroffene Entscheidung, einen Blick zu erhaschen, lässt sich immer wieder aufs Neue erleben.

 

In dieser Ausstellung wird das breite Schaffen der Künstlerin Linda Männel erfahrbar.

Standort
Altes Barockhaus
Maximilianstraße 33, 95444 Bayreuth
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–17:00
Mittwoch10:00–17:00
Donnerstag10:00–17:00
Freitag10:00–17:00
Samstag10:00–17:00
Sonntag10:00–17:00
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