Oldenburg
Museum

Landesmuseum Kunst und Kultur Oldenburg

Damm 1, 26135 Oldenburg

Das Oldenburger Schloss ist Sitz des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg und Wahrzeichen der Stadt. Als ehemalige Residenz der Großherzöge von Oldenburg hat es eine lange Geschichte. Die mittelalterliche Burganlage wurde im Renaissancestil zur repräsentativen Residenz erweitert. Später wurde die Fassade mit Rokokoelementen ausgestattet und das Ensemble durch klassizistische Anbauten ergänzt. Die vormals großherzoglichen Sammlungen bilden einen wesentlichen Grundstock für das heutige Museum.

 

Die historischen Prunkräume wie der große Schlosssaal, der Marmorsaal und die verschiedenen Salons sind Glanzpunkte eines jeden Besuchs. Sie dokumentieren die Innenausstattung des Schlosses als Sitz der Oldenburger Großherzöge, deren Residenzgeschichte mit dem Ersten Weltkrieg zu Ende ging. Historisches Mobiliar und zahlreiche Kunstgegenstände verdeutlichen das Selbstverständnis der Großherzöge als Kunstsammler und Mäzene und die Bedeutung ihrer Sammlungen. Der Oldenburger Idyllenzyklus des Hofmalers Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751–1829) ist im Idyllenzimmer mit über 40 Gemälden vollständig erhalten.

Veranstaltungen und Ausstellungen

10.10.26 - 07.02.27

Weltbilder im Wandel – Landschaften von Arkadien bis Anthropozän

Die Sonderausstellung »Weltbilder im Wandel. Landschaften von Arkadien bis Anthropozän« im Oldenburger Schloss zeigt Landschaftsdarstellungen aus den letzten sechs Jahrhunderten. Gemälde und Zeichnungen von J. H. W. Tischbein, Erich Heckel oder Gerhard Richter treffen auf Videokunst und Installationen der Gegenwart.

 

Seit jeher versuchen die Menschen, ihre Umwelt künstlerisch zu erfassen. Im historischen Verlauf bis heute offenbart sich eine Dynamik der Wechselwirkung: Einerseits spiegeln die Darstellungsformen von Landschaften das jeweilige Weltbild wider, andererseits beeinflusst das ästhetische Erleben von Kunstwerken den Blick auf den realen Raum. Im Europa der Neuzeit vermittelt besonders die Malerei unterschiedliche Vorstellungen davon, welche Nutzen, Weisheiten oder auch Gefahren in der Natur verborgen sein mögen.

 

Die Ausstellung möchte einige der zentralen Geisteshaltungen, die über die Epochen entstanden sind, aufgreifen und anhand ausgewählter Werke veranschaulichen. Dazu werden historische Exponate aus der Sammlung des Landesmuseums Kunst & Kultur Oldenburg mit aktuellen Arbeiten von international tätigen Kunstschaffenden gezeigt. Themenfelder wie Mythologie, Ökologie oder Agrarwirtschaft eröffnen vielschichtige Perspektiven auf ein traditionsreiches Genre, dessen Potenzial nicht nur historisch gesehen häufig unterschätzt wird.

 

Mit Arbeiten von Hans am Ende, Viktor Brim, Dorota Gawęda/Eglė Kulbokaitė, Erich Heckel, Philips Augustyn Immenraet, Eline Kersten, Till Langschied, Theodor Presuhn d. Ä., Franz Radziwill, Gerhard Richter, Martel Schwichtenberg, Ludwig Philipp Strack, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Ernst Willers und weiteren.

Standort
Standort
Damm 1, 26135 Oldenburg
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
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