Das Lentos Kunst­mu­se­um zählt mit sei­ner Samm­lung zu den bedeu­tends­ten Muse­en moder­ner und zeitgenössischer Kunst in Österreich. Aus­ge­hend von Sammlungsbeständen, deren Schwer­punk­te in Meis­ter­wer­ken der europäischen Male­rei der ers­ten Hälfte des 20. Jahr­hun­derts sowie einer reich­hal­ti­gen Gra­fik­samm­lung und qualitätsvollen Fotografiebeständen lie­gen, spannt das Lentos den Bogen zwi­schen der klas­sisch-his­to­ri­schen Kunst des frühen 20. Jahr­hun­derts bis hin zu aktu­ells­ten Kunst­po­si­tio­nen unse­rer Gegenwart.

 

Auf­bau­end auf der Samm­lung des Ber­li­ner Kunsthändlers Wolf­gang Gur­litt (1888 – 1965) wur­de der Bestand seit 1953 reich­hal­tig erwei­tert. Das Lentos verfügt über eine Schatz­kam­mer, die mit etwa 1.700 Gemälden und Skulp­tu­ren sowie rund 13.500 Gra­fi­ken und 1.300 Bei­spie­len künstlerischer Foto­gra­fie reich­hal­tig bestückt ist.

 

Mit einem kla­ren, schlüs­si­gen Bau der Spit­zen­klas­se, geschaf­fen von den Zür­cher Archi­tek­ten Weber & Hofer hat Linz seit 2003 ein Kunst­mu­se­um von inter­na­tio­na­lem Rang erhal­ten. Das in sei­ner Schlicht­heit bestechen­de und dabei die Stadt­sil­hou­et­te kon­tu­rie­ren­de Muse­um ist mit der nächt­li­chen Beleuch­tung sei­ner Glas­hül­le bereits zum Lin­zer Wahr­zei­chen gewor­den. In unmit­tel­ba­rer Nähe zur Donau, zwi­schen Nibe­lun­gen­brü­cke und Bruck­ner­haus, liegt es nur weni­ge Geh­mi­nu­ten vom Haupt­platz ent­fernt und bie­tet zugleich Erho­lung im weit­läu­fi­gen, grü­nen Uferbereich.