Kunst & Kultur gehören untrennbar zum Unternehmen Würth. Ihre starke Präsenz und die vielfältigen Aktivitäten sind Ausdruck gelebter Unternehmenskultur. Dreh- und Angelpunkt ist die Sammlung Würth, die Reinhold Würth seit den 1970er-Jahren aufbaut.
Die Sammlung Würth umfasst Werke vom Spätmittelalter bis zur Moderne und Gegenwart – vor allem Malerei und Skulptur. Sie zählt zu den bedeutendsten privaten Kunstsammlungen Europas. Auch außerhalb der unternehmenseigenen Ausstellungshäuser ist sie in Museen und an öffentlichen Orten weltweit präsent.
Was Reinhold Würth in seiner bald 60-jährigen Sammelleidenschaft zusammengetragen hat, umfasst rund 500 Jahre Kunstgeschichte – Werke vom späten Mittelalter bis zum frühen 21. Jahrhundert. Süddeutsche Renaissanceportraits finden sich ebenso darunter wie Objekte von höfischem Glanz und handwerklicher Bravour, eine Sammlung zauberhafter Ankündigungsplakate traditioneller süditalienischer Puppentheater (»Opera dei«) und internationale Krippen ebenso wie ganze Werkblöcke von Anselm Kiefer, Max Ernst oder auch Christo und Jeanne-Claude.
Ausstellungsorte
Besondere Anziehungspunkte in Schwäbisch Hall sind die Kunsthalle Würth seit 2001 und die Johanniterkirche mit den Alten Meistern seit 2008. Am Firmensitz der Würth-Gruppe in Künzelsau öffnete 1991 das Museum Würth seine Pforten. 2020 folgte als jüngstes Haus das Museum Würth 2, integriert in das von David Chipperfield Architects entworfene Kultur- und Kongresszentrum Carmen Würth Forum. Ausstellungen im familiären Rahmen bietet die Hirschwirtscheuer. Daneben agieren seit 1999 Kunstdependancen in Europa.
Veranstaltungen und Ausstellungen
Leben & Wirken – 90 Jahre Reinhold Würth. 80 Jahre Würth-Gruppe
Im Rahmen des Jubiläums der Adolf Würth GmbH & Co. KG und der Würth-Gruppe sowie des 90. Geburtstages von Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth präsentieren wir ab 7. April 2025 bis Februar 2026 im Atrium des Museum Würth 2 eine inspirierende Zeitreise durch 80 Jahre Würth Geschichte. Meilensteine und Erfolge werden greifbar, während die Besucherinnen und Besucher tief in die DNA von Würth eintauchen und so die Vielfalt, die Kultur sowie die Menschen des Unternehmens hautnah erleben können.
FOCUS – Neue Blicke auf die Sammlung Würth
Offen für viele Formen künstlerischen Ausdrucks, vereint die Sammlung Würth Künstlerinnen und Künstler, die bereits Teil der Kunstgeschichte sind, und solche, die sich mit ihren Arbeiten gerade positionieren. Mit ihren mehr als 20 000 Werken internationaler Kunst ermöglicht die Sammlung monografische, Themen- oder Gruppen-Ausstellungen ebenso wie Forschungsprojekte – und ganz zwanglose Begegnungen. Sie adressiert sich an Freundeskreise und Geschäftspartner, Schulen, Kitas und Vereine, an Kenner und Neugierige. Insbesondere aber an alle, die Freude am Sehen und Entdecken haben.
Das Sehen – individuell wie wir selbst – steht deshalb im Fokus unserer Auswahl aus Neuzugängen, Wiederentdeckungen und Ikonen der Sammlung. Sie reicht von der Klassischen Moderne bis heute. Hat man vor hundert Jahren anders auf die Welt geblickt? Schauen Männer anders als Frauen? Künstlerinnen und Künstler anders als Betrachtende? Manche Werke berichten vom Schaffensprozess, andere von Vorlieben oder Vorbildern. Manche kommentieren unsere Gegenwart, andere vertrauen ganz ihrem inneren Klang. Einige lassen uns am Ringen um die adäquate Form teilhaben.
In der Ausstellung treffen sie alle auf anregende Weise aufeinander und lassen Raum für eigene Betrachtungen und Assoziationen.
Mit dabei sind Georg Baselitz, Cecily Brown, Daniel Buren, Lovis Corinth, Tony Cragg, Sonia Delaunay, Antony Gormley, Gotthard Graubner, Xenia Hausner, Barbara Hepworth, Ernst Ludwig Kirchner, Maria Lassnig, Fernand Léger, Joan Miró, Piet Mondrian, Henry Moore, A. R. Penck, Daniel Richter, Gerhard Richter, Julian Schnabel, Kurt Schwitters, Klaus-Martin Treder und viele andere mehr.

