Passau
Museum

Museum Moderner Kunst Wörlen Passau

Bräugasse 17, 94032 Passau

Das Museum beherbergt eine umfangreiche Kunstsammlung. Den Grundstock dieser Sammlung bildet der Nachlass des Künstlers Georg Philipp Wörlen (1886–1954). Diesem wurde mit der Gründung des Museums sowie der Stiftung durch den Sohn Hanns Egon Wörlen ein adäquates und gesichertes Zuhause gegeben.

 

Das Werk Georg Philipp Wörlens mit über 1500 Arbeiten und zahlreiche Arbeiten seiner Freunde aus den Künstlergemeinschaften »Der Fels« und »Donau-Wald-Gruppe« dominieren die Sammlung. Darüber hinaus ist auch eine beachtliche Anzahl von Werken weiterer befreundeter Künstler wie z. B. Alfred Kubin vorhanden.

 

Von beträchtlichem Umfang ist außerdem die Sammlung von Korrespondenzen, die einen intensiven Einblick in die Beziehungen zwischen Georg Philipp Wörlen und seinen Künstlerfreunden gewährt.

 

Im Lauf der Zeit entstand darüber hinaus eine umfangreiche neuere Sammlung, die sich aus Werken zeitgenössischer Künstler zusammensetzt. Darunter befinden sich z. B. Arbeiten von Fritz Wotruba, Lothar Fischer, Arnulf Rainer, Hans Staudacher, Sandro Chia, Alfred Hrdlicka, Mel Ramos, Jürgen Brodwolf, Günther Uecker, Paul Flora, Stefan Szczesny, Sepp Auer, Erwin Reiter, Edda Seidl-Reiter, Alois Riedl, Annerose Riedl und zahlreichen Künstlern aus der Region.

Veranstaltungen und Ausstellungen

13.08.22 - 31.12.26

SCHÄTZE ENTDECKEN. WERKE AUS DER SAMMLUNG

Seit seiner Gründung im Jahr 1990 betreut das Museum Moderner Kunst Wörlen die umfangreiche Kunstsammlung der Stiftung Wörlen, die im Kern über 1500 Arbeiten von Georg Philipp Wörlen (1886-1954) und zahlreiche Werke seiner Freunde aus den Künstlergemeinschaften »Der Fels« und »Donau-Wald-Gruppe« umfasst. Ab August 2022 präsentiert das Museum längerfristig im ersten Stock des Gebäudes neben einigen Dauerleihgaben – darunter drei der berühmten »Mannequin-Migofs« von Bernard Schultze – ausschließlich Werke aus der Sammlung. So wird zum einen die Sammlung der Stiftung Wörlen im Museum sichtbar und ihre Bedeutung für die Region vergegenwärtigt; zum anderen erlaubt dies dem Publikum sowohl Begegnungen mit altbekannten und geliebten Werken als auch die Entdeckung neuer Schätze.

 

Gezeigt werden zarte, zum Teil kolorierte Zeichnungen von Alfred Kubin und Otto Modersohn mit Widmungen an Georg Philipp Wörlen, ebenso wie erlesene Grafiken von Franz von Stuck, Paula Deppe, Paula Modersohn-Becker und Egon Schiele. Die Künstler der »Donau-Wald-Gruppe« sind mit Frauenbildern, Tier- und Landschaftsdarstellungen vertreten, welche in der Motivwahl ihre Gruppenzusammengehörigkeit und im heterogenen Stil ihre Individualität vor Augen führen.

 

Den Sammlungskern mit Werken des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit ergänzten im Lauf der Zeit außerdem Grafiken, Fotografien, Skulpturen und teils großformatige Gemälde von zeitgenössischen Künstlern, wie Christian Ludwig Attersee, Franz Bernhard, Max Bill, Jürgen Brodwolf, Sandro Chia, Gunter Damisch, Karl Ehlers, Lothar Fischer, Bernhard Heiliger, Evelyn Hofer, Alfred Hrdlicka, Dirk Hupe, Gudrun Kemsa, Astrid Lowack, Zoran Mušič, Josef Pillhofer, Mel Ramos, Erwin Reiter, Dieter Roth, Emil Schumacher, Anton Stankowski, Hans Staudacher, Antoni Tàpies, Günther Uecker, Hannsjörg Voth und Fritz Wotruba. Mit Werken aller Gattungen vertreten sind außerdem die in der Region ansässigen Künstler, darunter Sepp Auer, Waltraud Danzig, Hubert Huber, Rudolf Klaffenböck, Franz Stanislaus Mrkvicka, Pia Mühlbauer, Arnulf Rainer, Annerose und Alois Riedl, Karl Schleinkofer und Patrick Schmierer.
Die Präsentation ist nicht streng chronologisch, folgt aber dennoch Raum für Raum den Jahrzehnten mit ihren Kunstströmungen und hält für das Publikum diverse Überraschungen bereit.

04.07.26 - 01.11.26

Neue Schätze – Schenkungen im Fokus

Mit dieser Ausstellung bietet das MMK Passau einen Überblick über Neuerwerbungen, die durch großzügige Schenkungen in den letzten Jahren in die Sammlung der Stiftung Wörlen eingegangen sind. Sie bereichern den Bestand und ermöglichen neue Perspektiven auf die Kunstgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. Zugleich würdigt die Ausstellung das Engagement der Spenderinnen und Spender, deren Beiträge die kontinuierliche Weiterentwicklung der Sammlung erst möglich machen. Zu diesen zählen Kunstschaffende, Sammler, Nachlassverwalter und weitere Privatpersonen.

 

Der inhaltliche Bogen spannt sich im ersten Abschnitt von landschaftlichen Arbeiten Georg Philipp Wörlens aus der 1910er und 1920er Jahren über Passau-Ansichten von Werner Rosenbusch, Otto Sammer und Fritz Kruspersky aus den 1960er bis 1980er Jahren bis hin zu weiteren Werken mit Passau-Bezug von Rudolf Klaffenböck, Anna Kocourková und Wolfgang Kretzer aus den 2000er bis 2020er Jahren.
Der zweite Abschnitt ist Schenkungen gewidmet, die im Kontext von Sonderausstellungen im MMK Passau in die Sammlung der Stiftung Wörlen eingegangen sind. Dazu zählen ein aus Blut und Tempera gefertigtes »Krustenbild« von Monika Fioreschy aus den 1990er Jahren und mehrere zwischen Figuration und Abstraktion changierende Blätter von Karl Ehlers aus den 1950er und 1960er Jahren und von Jiří Tichý aus den 1970er und 1980er Jahren. Ergänzt wird die von Bianca Buhr M.A. kuratierte Schau durch plastische Arbeiten des Passauer Geigenbauers Johannes Hornsteiner aus den 1950er bis 1990er Jahren.

 

Diese Ausstellung wird nahezu vollständig durch den Verein der Freunde und Förderer des Museums getragen.

 

Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer erleben die Ausstellung exklusiv bei der Eröffnung.

Standort
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Bräugasse 17, 94032 Passau
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Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
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