Nürnberg
Museum

Neues Museum Nürnberg

Klarissenplatz, 90402 Nürnberg

Ein Museum des 21. Jahrhunderts als ein lebendiges Forum für kulturelle Er­fah­rungen, als ein Ort der Inspi­ration, der Bildung, des Austauschs und der Dis­kus­sion. So versteht sich das Neue Museum als Stätte der Begegnung, das seinen Be­su­chern stetig neue Wahrnehmungs­er­leb­nisse eröffnet.

 

Weithin einmalig werden hier freie und angewandte Kunst in Nachbarschaft prä­sentiert und geben in ausgewählten Schlaglichtern Aufschluss über wich­ti­ge Sta­tionen der Entwicklung der in­ter­nationalen Kunst- und Design­ge­schich­te von der Mitte des 20. Jahr­hun­derts bis heute. Für den Bereich Design besteht eine Kooperation mit Die Neue Sammlung – The Design Museum.

 

Das Neue Museum hat es sich zur Auf­gabe gemacht, aktuelle Strömungen in Kunst und Design der Gegenwart auf­zu­greifen, Entwicklungen sichtbar zu machen und zukünftige Tendenzen aus­zuloten.

 

Für seine wechselnden Ausstellungen orientiert sich das Neue Museum an drei wichtigen Strängen: In monografischen Ausstellungen stellt es das Werk nationaler und inter­na­tio­naler Künstler vor, thematische Präsen­ta­tio­nen greifen aktuelles künstle­ri­sches Schaf­fen auf und auch die Sam­meltätigkeit von Institutionen und Privatpersonen wird in Ausstel­lungen fokussiert. Immer wieder erfolgt auch ein Dialog zwischen Samm­lung und Ausstellung.

Veranstaltungen und Ausstellungen

20.05.22 - Auf unbestimmte Zeit

DOUBLE UP! Kunst und Design mit neuen Per­spektiven

In sieben Räumen begegnen sich Kunst und Design auf außergewöhnliche Weise. Die Themen reichen von der Farbe Rot bis zum Material Spiegel. Beim Erkunden der Räume verschwimmt die Grenze zwischen Kunstwerk und Gebrauchsobjekt.

 

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Neuen Museums mit der Neuen Sammlung – The Design Museum in München und wurde erstmals im Mai 2022 eingerichtet. Seitdem entwickeln wir gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen in München immer wieder neue Raumkonzepte. So verändern sich jährlich zwei bis drei Räume und eröffnen neue thematische Perspektiven. Ergänzt durch einen allgemeinen Raum zur Rolle des Designs bieten wir so auf rund 1.000 m² spannende Positionen, die zum Entdecken einladen. Die Titel der Räume sind jeweils an einen Song angelehnt.

11.07.25 - Auf unbestimmte Zeit

design connects – Was kann Design

Vom Emoji bis zum Hochhaus, vom Stuhl bis zum Satelliten – es gibt heute kaum noch etwas, das nicht gestaltet ist. Doch was macht gutes Design aus? Und welchen Anforderungen muss es im Hinblick auf den ökologischen Wandel, auf gesellschaftliche Umbrüche oder technischen Fortschritt gerecht werden?

 

Die Ausstellung design connects beleuchtet das Potenzial von Design aus neun unterschiedlichen Perspektiven. Anhand von Überlegungen, Beispielen und Stimmen von Fachleuten wird gezeigt, was Design leisten kann und wie hierdurch unser gesamter Alltag geprägt wird.

 

bayern design ist das Designzentrum im Freistaat Bayern und hat die Aufgabe, Wissen über Design zu vermitteln und Netzwerke aufzubauen.

 

Eine Kooperation des Neuen Museums mit bayern design

06.03.26 - 01.11.26

DAVID HOCKNEY goes digital

Das NMN zeigt eine kleine Werkschau des kürzlich verstorbenen Künstlers David Hockney (1937–2026).

 

Seine Pool Paintings sind längst zu Ikonen geworden. Heute wird er vor allem mit starkfarbiger Landschaftsmalerei identifiziert. Der Künstler war bereits über 70 Jahre alt, als er seine Farbtuben und Pinsel gegen eine App eintauschte, die er auf seinem iPhone entdeckt hatte: »Brushes«. Seit Winter 2008 zeichnete Hockney damit, später war er auf das größere Format des iPad übergewechselt.


Eine kleine Ausstellung zeigt im NMN acht digital entstandene Zeichnungen. Es handelt sich um Editionen anlässlich der Veröffentlichung von A Bigger Book (2016) sowie My Window (2020) im Taschen Verlag. Sie zeigen Blumen in Vasen sowie die Aussicht aus Hockneys Schlafzimmer in Bridlington, East Yorkshire, im Wandel der Jahreszeiten.

22.05.26 - Auf unbestimmte Zeit

GERHARD RICHTER – Neupräsentation

Die Werke aus der Sammlung Böckmann werden unter dem Aspekt der Bildersammlung Atlas beleuchtet.

 

Der Künstler Gerhard Richter zählt weltweit zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart. Mit rund 30 Dauerleihgaben aus der Sammlung Böckmann verfügt unser Haus über eine der größten musealen Richter-Sammlungen.

In ihr spiegeln sich die wesentlichen Inhalte, zu denen Richter ab Anfang der 1960er-Jahre gelangt: die verwischten Fotobilder, historische Themen, Stadtbilder, Farbfelder und nicht zuletzt die umfassende Werkgruppe der Abstrakten Bilder.

 

Im Jahr 1962 beginnt Gerhard Richter, parallel zu seinem künstlerischen Werk eine Bildersammlung aufzubauen, die er Atlas nennt und in der er Ideen für seine Werke zusammenträgt. Die neugestaltete Ausstellung  im NMN beleuchtet erstmals die bildnerischen Vorlagen, die sich zu den Werken aus der Sammlung im  Atlas finden. An medialen Stationen lässt sich nachvollziehen, wie Gerhard Richter seine gesammelten Bildquellen in Malerei übersetzt hat.

22.05.26 - Auf unbestimmte Zeit

WONDERLAND – Illustrierte Kinderbücher

Neupräsentation im Rahmen der Ausstellung Double Up!

 

Kinderbücher sind eine Schnittstelle zwischen Kunst und Design, sie faszinieren Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Text und Bild beziehen sich auf fantasievolle Weise aufeinander. Gerade in den letzten Jahren erleben wir einen internationalen Boom des illustrierten Kinderbuchs.

 

Im Jahr 2026 zieht sich das Thema Literatur durch verschiedene Projekte des Museums. Der ostdeutsche Künstler Hans Ticha wurde beispielsweise mit seinen gestalteten Kinderbüchern in der DDR sehr bekannt. Einige davon werden auch in diesem Raum zu sehen sein. Wonderland ist ein neu eingerichteter Raum mit Leseecke in der Präsentation Double up!. Gemeinsam mit der Neuen Sammlung – The Design Museum werden im Erdgeschoss Kunst und Design unter thematischen Aspekten zusammengebracht.

25.09.26 - 28.02.27

ELKE HAARER – Le Rouge et le Noir

Elke Haarer (*1969) malt auf Leinwände oder direkt auf Wände und Fenstergläser.

 

Elke Haarer (*1969) beweist in der Fassadenzone des Neuen Museums, was Farbe kann. Auf Architektur und Räume zu antworten, gehört zu den Stärken der Künstlerin. Ihre diagonal geteilten Farbfelder in Schwarz und Rot, in den Ecken gespiegelt, vermessen die Räume. In der Gesamtansicht vom Platz entsteht ein rautenförmiges Muster, das nur einmal farblich gebrochen wird. Die winklige Struktur der Fassadenräume wird gleichzeitig offengelegt und überspielt. Elke Haarers Intervention lädt dazu ein, Volker Staabs Architektur neu zu entdecken.  


Der Titel ist einem berühmten französischen Roman des 19. Jahrhunderts entlehnt, Stendhals Rot und Schwarz (1830), verweist jedoch nicht nur auf dessen Handlung. Elke Haarers Drama beruht auf dem Kontrast starker Farben und einer radikalen Komposition und knüpft damit an die nahezu geometrische Konstruktion des Romans an.

Standort
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Klarissenplatz, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten
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Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–20:00
Freitag10:00–18:00
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