Düsseldorf
Museum

Stadtmuseum Düsseldorf

Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf

Das Stadtmuseum ist als ältestes Museum Düsseldorfs nicht nur Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Stadtgeschichte sondern auch ein Ort zur Mitgestaltung der Stadtentwicklung. Ausstellungen, Programme und Social Networks machen Besucherinnen und Besucher zu Betrachtern, Forschern, Designern und Diskutanten der eigenen Stadt.

 

Die Sammlungen zeigen die Geschichte, Kultur und Kunst der Landeshauptstadt und ihrer Region von der Ur- und Frühgeschichte durch die Perioden der Stadtgeschichte bis in die Gegenwart. In wechselnden Sonderausstellungen beschäftigen wir uns pointiert mit spannenden Einzelthemen rund um Düsseldorf, die von lebendigen Angeboten begleitet werden. Jeden Sonntag um 15.00 Uhr bietet das Museum zudem öffentliche Führungen durch die Sonderausstellungen oder die Sammlungen an. Nutzt doch auch unser umfangreiches buchbares Führungsangebot, um die aufregenden historischen Ereignisse und Entwicklungen der Stadt näher kennenzulernen.

 

Die Museumspädagogik entwickelt Angebote für Schulen, Kindertagesstätten und ein vielfältiges Freizeit- und Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche, bei denen es u.a. durch die Epochen hindurch musikalische und kulinarische Kostproben gibt. Dabei sind nicht zuletzt die Familienführungen und Kindergeburtstage besonders beliebt. Unser Motto lautet: »Lernen mit Spaß und Kreativität!«.

Veranstaltungen und Ausstellungen

10.02.26 - 09.08.26

Jazz: Düsseldorf/Palermo

in Kooperation mit  dem Verein Düsseldorf – Palermo e.V.

 

Anlässlich des Jubiläums »10 Jahre Städtepartnerschaft Düsseldorf/Palermo« veranstalten das Stadtmuseum Düsseldorf und der Verein Düsseldorf-Palermo e.V. eine Sonderausstellung, die den Jazz beider Städte feiert: Sie vereint legendäre Jazz-Bilder bedeutender Künstler wie Konrad Klapheck und Alessandro Bazan. Malerei, Grafik, Fotografie, Musikinstrumente, Video und Audio erzählen urbane Jazz-Geschichten. Jazz-Live-Konzerte machen die Ausstellung für Sie zur Bühne, jeweils am 19.2., 19.3., 23.4., 7.5., 11.6., 23.7., 6.8.2026 um 18 Uhr (Eintritt frei). 

 

Die Ankunft des Jazz in Deutschland fiel in die Mitte der 1920er Jahre. Er war etwas Unerhörtes, eine musikalische Revolution, und wie alles Revolutionäre stieß der Jazz auf der einen Seite auf Misstrauen und Unverständnis, auf der anderen auf Begeisterung vor allem beim jungen Publikum, das die neue Musik als Tanzmusik bejubelte. Doch währte diese Phase nicht lange. 1933 verschwand in Nazi-Deutschland die als ›undeutsch‹ und ›entartet‹ diffamierte Musik wieder aus der Öffentlichkeit.

 

Nach Ende von Krieg und Nazidiktatur wurde der Jazz dann zum hörbaren Zeichen von Befreiung und Neuanfang. Seine Ausübung blieb jetzt nicht wie früher den Profis vorbehalten, sondern viele musikalische Amateure versuchten sich als Jazzmusiker und engagierten sich für die Verbreitung des Jazz. Seit den 1950er Jahren sorgten umjubelte Gastspiele der großen US-amerikanischen Jazz-Stars auf deutschen Bühnen für Aufsehen. In Deutschland bildete sich eine Infrastruktur heraus, die bis heute dafür sorgt, dass der Jazz fester Bestandteil des kulturellen Lebens ist.

 

Eine Initialzündung für den Jazz in Düsseldorf ging von der Großen Ausstellung für Gesundheitspflege, Soziale Fürsorge und Leibesübungen (GeSoLei) aus, die von Mai bis Oktober 1926 über 7 Millionen Besucher anzog. Bars, Clubs und Tanzpaläste entstanden, in denen das Publikum mit der eben erst in Europa angekommenen Musik unterhalten wurde. Nach der Zeit des Verstummens zwischen 1933 und 1945 lebte diese Tradition in der Stadt rasch wieder auf. Bereits im Januar 1948 wurde der Hot Club Düsseldorf ins Leben gerufen, in dem Jazz gespielt und über Jazz diskutiert wurde. 1953 gründeten sich im Hot Club die Feetwarmers, bis in die 1960er Jahre Düsseldorfs wichtigste Jazz-Band. Bald machten auch die amerikanischen Stars bei ihren Europatourneen Station in der Stadt, und mit dem 1955 begründeten Amateur Jazz-Festival legte Düsseldorf den Grundstein für eine bis heute anhaltende Tradition wiederkehrender Veranstaltungsformate wie Jazz im Hofgarten (1988) oder Jazz-Rally (1993). Seit 1995 hat der Jazz in der mit Unterstützung der Stadtverwaltung begründeten Jazz-Schmiede auch von Amts wegen eine feste Adresse in Düsseldorf.

07.06.26 - 02.08.26

die düsseldorfer maler*innen in der schule

Was sagt das Wirken der »Düsseldorfer Malerschule« des 19. Jahrhunderts jungen Leuten von heute? Der Verein »Unsere Straßen – unsere Künstler e.V.« sucht Antworten und zeigt jetzt in Kooperation mit dem Stadtmuseum schon zum sechsten Mal die Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus unserer Stadt. Diese besuchen (meist Grund-) Schulen in der Nähe von Straßen, die zum Beispiel nach Theodor Mintrop, Carl Friedrich Lessing, Prinzessin Luise von Preußen oder Eduard Bendemann benannt sind.

 

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kreativ mit den Kunstschaffenden »von damals« auseinander. Sie malen Portraits von ihnen, Bilder »im Geiste der Künstler«, besuchen die Kulturinstitute, stellen Gemälde als »Lebende Bilder« nach und machen sich Gedanken über die Straße selbst.

Das Gesamtprojekt des Vereins »Unsere Straßen – unsere Künstler e.V.« steht mit der Sammlung des 19. Jahrhunderts des Stadtmuseums in Verbindung. Neben den Arbeiten der Kinder werden in der Ausstellung Aktionen des Vereins gezeigt, zum Beispiel die Großplakatierung von Künstlerporträts in den nach ihnen benannten Straßen und andere Aktionen im öffentlichen Raum. Parallel dazu sind seltene Originale aus Museumbeständen des Stadtmuseums zu bewundern. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr bei Wilhelm Schadow, der vor genau 200 Jahren zum Direktor der Kunstakademie berufen wurde. Schadows Wirken hat Düsseldorf zur »Stadt der Künstler:innen« gemacht und wirkt bis heute fort.

Das Projekt wird gefördert von Dr. Axe-Stiftung, BürgerStiftung Düsseldorf und Haubrich Stiftung.

07.07.26 - 26.07.26

Ich bin es_It's me – Geburtstagszimmer im Stadtmuseum | TERRY BUCHHOLZ

Der Besucher durchquert rechts die lange Flucht par Terre des Eingangsbereichs des Museums. Er erreicht die Ausstellung entlang einer Kutsche, Modelle von Gebäuden und Porträtmalereien. Beim Betreten des Flurbereichs hört er die Stimme eines Führers durch eine unterirdische Stadt in Kapadokien (Video »The Cave«, 2013). Links oben an der Wand begrüßt ihn ein freundliches Präparat eines Eichhörnchens aus dem Hunsrück, daneben eine analoge Fotomontage einer Serie von 28 Selbstporträts der Künstlerin im Spiegel aus 1997. Es schließen sich Textilarbeiten/-montagen aus ererbten und gefundenen Stoffen an. Darunter das Babybadetuch der Künstlerin von 1956.

 

Wir befinden uns in Transiträumen, in denen man nur für eine bestimmte Zeit verweilt – ein Arbeitsmotto der Künstlerin lautet »Unregelmäßige Behausung« (Titel ihrer Installation im Frauenmuseum Bonn, 2007). Im Geburtstagsraum läuft ein Video, in dem ein kleines Zelt am Waldrand zu sehen ist (Connecticut, USA 1997). In ihm spielen unsichtbar, aber gut hörbar, zwei Kinder. 
Daneben die Arbeit »hands @« – entstanden 1998 in Bialowieza, Polen, an der weißrussischen Grenze im ältesten Urwald Europas. Sie zeigt die Metamorphosen zweier Hände auf einem Beet aus Blüten und Blätter, durch die Bemalung und fotografische Dokumentation der Künstlerin vor Ort. 2002 entstand die Diasec-Arbeit der »hands @« in Düsseldorf und die einzelnen analogen Fotos der Hände wurden von der Künstlerin an Freunde und Kolleginnen verschenkt. Darüber entstand ein Künstlerbuch.

Standort
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Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf
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Mittwoch11:00–18:00
Donnerstag11:00–18:00
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