Trier
Museum

Stadtmuseum Simeonstift Trier

Simeonstraße 60, 54290 Trier

Direkt neben der Porta Nigra liegt das Stadtmuseum Simeonstift, in dem sich historische Architektur mit moderner Gestaltung verbindet. Kunst- und kulturgeschichtliche Originale vom 10. bis 21. Jh. erzählen hier die Geschichte Triers. Auf fünf Etagen bietet das Museum vertiefende Hintergründe zum reichen kulturellen Erbe der Stadt.

 

Das historische Simeonstift, in dem sich ein Teil des Trierer Stadtmuseums befindet, stammt in seinen Ursprüngen aus dem 11. Jahrhundert. Errichtet wurde es zu Ehren des heiligen Simeon.

Veranstaltungen und Ausstellungen

05.07.26 - 24.01.27

Die Zwanziger Jahre in Trier. Goldene Jahre, dunkle Zeiten

Die 1920er, goldene Jahre in dunklen Zeiten: Noch heute geht eine besondere Faszination von dieser Epoche aus, die von einem Gegensatz zwischen Aufbruchsstimmung und Krise geprägt war – vielleicht, weil sie mit ihren Kontrasten unserer Gegenwart so nahesteht.

 

Doch wie sah – jenseits von Stereotypen – das zweite Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts abseits der großen Metropolen Berlin, Paris und New York aus? Das Stadtmuseum Simeonstift Trier geht in einer Sonderausstellung den 20er-Jahren in Trier auf den Grund und zeigt den Alltag und Zeitgeist einer jungen Republik zwischen den Folgen des Ersten Weltkriegs, Wirtschaftskrise, Fortschritt, Avantgarde, Charleston, Not und Lebenslust. Kunstwerke, Fotos und originale Objekte der Alltagskultur zeigen Brüche und Kontinuitäten, mit denen vor 100 Jahren die Weichen für das heutige Stadtleben gestellt wurden.

 

Mit Objekten aus der eigenen Sammlung, hochkarätigen Leihgaben und persönlichen Erinnerungsstücken aus der Trierer Bürgerschaft entsteht das Panorama einer Zeit, die auch unserer Gegenwart noch viel zu erzählen hat.

11.10.26 - 04.04.27

Jüdisches Leben im Mittelalter

Die Wurzeln jüdischen Lebens in Europa reichen bis in die römische Antike zurück. Einen besonderen Aufschwung erlebten jüdische Gemeinden jedoch im Mittelalter, als sich entlang des Rheins und in den bedeutenden Städten des Reiches lebendige Zentren entwickelten. Diese Gemeinden prägten Stadtbild, Kultur und Wirtschaft entscheidend mit und waren ein unverzichtbarer Teil der urbanen Gesellschaft – auch wenn sie immer wieder Ausgrenzung und Verfolgung ausgesetzt waren.

 

Die Ausstellung »Jüdisches Leben im Mittelalter« erzählt die bewegte Geschichte der jüdischen Gemeinde in Trier, deren Spuren bis heute im Stadtbild sichtbar sind. Mit dem historischen Judenviertel und der erhaltenen Judenpforte eröffnet sich ein einzigartiger Blick in die Vergangenheit: Spätestens seit dem 11. Jahrhundert entwickelte sich hier unter dem Schutz des Erzbischofs eine bedeutende jüdische Gemeinde. Trier nahm dabei eine wichtige Mittlerrolle ein – als Schnittstelle zwischen dem Rheingebiet mit den SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz sowie den Regionen im heutigen Frankreich.

 

Anhand von über 100 Exponaten aus Trier und Rheinland-Pfalz sowie bedeutenden Leihgaben nationaler und internationaler Sammlungen vermittelt die Ausstellung eindrucksvoll Einblicke in jüdisches Leben, den Alltag, die Organisation der Gemeinden und ihre weitreichenden Netzwerke.

 

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des mittelalterlichen Judentums und entdecken Sie ein bewegendes Kapitel der Geschichte Triers, der Region und Europas

Standort
Standort
Simeonstraße 60, 54290 Trier
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–17:00
Mittwoch10:00–17:00
Donnerstag10:00–17:00
Freitag10:00–17:00
Samstag10:00–17:00
Sonntag10:00–17:00
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