Inspiriert von verschiedenen literarischen Ausdrucksweisen, wie beispielsweise dem Comic, abstrahiert André Wischnewski deren charakteristische Elemente zu filigranen Papierarbeiten, aber auch großformatigen und skulpturalen Raumzeichnungen. (Raum-)Situationen dienen dabei als Kulissen für Assoziationen und Erzählungen. In aktiver Auseinandersetzung mit der räumlichen Realität der Rudolf-Scharpf-Galerie schafft Wischnewski aus Werken der letzten Jahre eine neue umfassende Installation. Diese erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers in der Region unterstreicht seine intensive Auseinandersetzung mit Installationen und Skulpturen, die nicht nur den physischen Raum transformieren, sondern auch Bedeutungsebenen und soziale Dynamiken beeinflussen.
André Wischnewski (*1983 in Crivitz, lebt in Mannheim) studierte von 2013 bis 2019 an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Zuletzt waren Arbeiten von ihm im Kunstmuseum Stuttgart (2025) sowie im Wilhelm-hack-Museum (2024) zu sehen.
Kurator:innen: Can Cihanbeyli, René Zechlin