Von 1988 bis 2019 wurde der Dr.-Theobald-Simon- Preis von der Bonner Mäzenin Gabriele Vossebein (1935–2019) zum Andenken an ihren Vater Theobald Simon (1906–1978) als GEDOK-Kunstpreis gestiftet. Die 1926 von Ida Dehmel in Hamburg gegründete GEDOK war die erste Vereinigung zur Förderung von Künstlerinnen im deutschsprachigen Raum. Ihr Ziel war es, Frauen in allen künstlerischen Sparten zu vernetzen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und ihre Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit zu stärken. Nach dem Tod von Gabriele Vossebein übernahm ihre Tochter Franziska Behrentien die Stiftung des Preises, seither Gabriele Vossebein-Preis. Der Hauptpreis ist mit 5.000 Euro dotiert und der Grafikpreis mit einer Schenkung im Wert von 500 Euro an das Kunstmuseum Bonn verbunden.
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der GEDOK würdigt das Kunstmuseum Bonn dieses außergewöhnliche Engagement mit einer Präsentation einer Auswahl der Grafiken, die seit 1988 als Schenkungen der GEDOK in die Sammlung gelangt sind. Parallel finden Ausstellungen der GEDOK im Stadtmuseum Siegburg und in vielen anderen deutschen Städten statt.
Eröffnung: 30. August 2026, 11:30 Uhr

