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Bern

Franz Marc. Die Suche nach einer besseren Welt

Ein blaues Pferd blickt in die Ferne, eine gelbe Kuh springt durch die Luft: Wer die farbgewaltigen Bilder von Franz Marc (1880–1916) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht mehr. Mit Franz Marc. Die Suche nach einer besseren Welt zeigt das Kunstmuseum Bern die erste umfassende Einzelausstellung des Künstlers und Mitbegründers des Blauen Reiter in der Schweiz.

 

Marcs Arbeiten gehören zu den Schlüsselwerken des deutschen Expressionismus und zu den berühmtesten Werken der klassischen Moderne. Mit rund achtzig Gemälden, Arbeiten auf Papier und Skulpturen aus nationalen und internationalen Sammlungen zeichnet die Ausstellung das nur wenige Jahre währende, aber außerordentlich produktive Schaffen des Künstlers in seiner ganzen Vielfalt nach und bietet so einen einzigartigen Überblick über sein Werk – von den frühen ikonischen Tierdarstellungen bis zu den späten zunehmend abstrakten Kompositionen. Vor allem Marcs Tierbilder entfalten bis heute eine besondere ästhetische und emotionale Wirkung: Sie spiegeln eine tiefe Verbundenheit mit der Natur und Sehnsucht nach Harmonie.

 

Kuratorin: Livia Wermuth
Kuratorische Assistenz: Kaja Pawelek, Michelle Fritschi

 

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, und dem Kunstmuseum Bern.

Diese Ausstellung beginnt in
148
Tage
10
Std
8
Min
51
Sek
Termine
Start26.02.2027
Ende04.07.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–20:00
Mittwoch10:00–17:00
Donnerstag10:00–17:00
Freitag10:00–17:00
Samstag10:00–17:00
Sonntag10:00–17:00
Veranstaltungsort
Kunstmuseum Bern
Kunstmuseum BernHodlerstraße 8–12, 3011 Bern

Das Kunstmuseum Bern ist eines der ältesten Kunstmuseen der Schweiz und wurde 1849 gegründet. 1879 öffnete das Kunstmuseum seine Tore am heutigen Standort an der Hodlerstraße in Bern, wo es noch heute zu Hause ist. Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung reicht von der Gotik bis zur Gegenwart und besteht derzeit aus über 4 000 Gemälden und Skulpturen sowie rund 50 000 Handzeichnungen, Druckgraphiken, Fotografien, Videos und Filmen. Damit ist sie nicht nur eine der wichtigsten und vielfältigsten Sammlungen in der Schweiz, sondern besitzt vor allem dank den Werkgruppen der Klassischen Moderne internationale Bedeutung. Leitbild Das Kunstmuseum Bern versteht sich als wandlungsfähige Plattform für eine vielstimmige und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Kunstwerken vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Sein Ziel ist ein lebendiges, dynamisches Zusammenspiel von Sammlung, Bewahrung, Forschung, Ausstellung und Vermittlung. Leitend ist dabei das Bestreben, drängende Themen unserer Gegenwart aus der Ressource unserer Sammlungen und in einem klar erkenntlichen kuratorischen Rahmen einem breiten Publikum zur Diskussion zu stellen. Der Schwerpunkt internationale Gegenwartskunst ist auch ein Ausgangspunkt für die beständige Ausweitung der Sichtweisen auf kanonisierte Kunstwerke und ihre historische Einbindung. Das Haus greift gesellschaftliche Diskurse auf und schaffen Raum für die Diskussion auch kontroverser Positionen. Es nähert sich den Werken, die ihm zur Bewahrung anvertraut sind, nicht nur kunsthistorisch, sondern betont sowohl deren Sinnlichkeit als auch ihren mitunter subversiven Charakter. Damit aktiviert es die vielschichtigen Bedeutungsebenen von Kunstwerken und unterstreichen die Gegenwärtigkeit von Kunst unabhängig von der Epoche ihrer Entstehung. Bei allen Formen der Vermittlung suchet es synergetische Verbindungen zwischen physischer und virtueller Präsenz. Ausgangspunkt dafür sind die Sammlungen des Kunstmuseum Bern, deren Akzente in bedeutenden Werkkomplexen unterschiedlicher Epochen liegen. Diese vielschichtigen Sammlungen sind Ausdruck unserer historischen Beziehung zu Bern und einer spezifischen Sammlungsgeschichte – sie sind auch mit ihren Auslassungen Kern unserer Identität.