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Wolfsburg

Aïcha Khorchid – Das Meer ist nicht blau

Die Bildwelten der in Pakistan geborenen Künstlerin Aïcha Khorchid gleichen einer Reise durch ihr Leben und visualisieren ihre Suche nach Geborgenheit, nach Identität, letztlich nach sich selbst. 

 

Die auf großen Holztafeln gemalten Werke, die gekonnt mit der Materialität
ihres Trägermediums und den unterschiedlich opaken Farbaufträgen spielen, thematisieren mit einer kraftvollen Bildsprache Erlebnisse und Eindrücke von Aïcha Khorchids postmigrantischem Leben in der Normandie oder in Paris. Ihre nahezu lebensgroßen, frontal präsentierten Figuren suchen den Blick der Betrachtenden und transportieren dabei eine große emotionale Kraft. Umgeben von einer oft kühlen Farbwelt, lassen sie Schmerz und Verlust erahnen. Aïcha Khorchid. Das Meer ist nicht blau ist die erste institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin.

 

Im Anschluss ist die Schau in der Kunsthalle Augsburg im Glaspalast vom 13. Mai bis 17. Oktober 2027 unter dem Titel Was bleibt – Die Welt von Aïcha Khorchid zu sehen. Die Präsentation entsteht anlässlich der Verleihung des Zeitsicht Art Award, mit dem die Kunstsammlungen und Museen Augsburg das herausragende künstlerische Schaffen von Aïcha Khorchid würdigen.

 

Kurator: Andreas Beitin

Kuratorische Assistenz: Linus Jantzen

Diese Ausstellung beginnt in
29
Tage
23
Std
3
Min
1
Sek
Termine
Start21.11.2026
Ende28.03.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag11:00–18:00
Sonntag11:00–18:00
Veranstaltungsort
Kunstmuseum Wolfsburg
Kunstmuseum WolfsburgHollerplatz 1, 38440 Wolfsburg

Minimal Art, Concept Art und Arte Povera markieren den zeitlichen Beginn der mittlerweile mehr als 900 Werke umfassenden Sammlung des Kunstmuseum Wolfsburg. Mit dem Start der Sammlungstätigkeit wurde als Zäsur das Jahr 1968 gewählt, das weltweit für gravierende gesellschaftliche und künstlerische Umbrüche steht. Seit 2019 zielt die Neuausrichtung der international angelegten Sammlung auf die verstärkte Einbeziehung von Künstler:innen aus dem globalen Umfeld, die sich im Rahmen ihrer Arbeiten vor allem mit unterschiedlichsten Themenkomplexen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart auseinandersetzen. Grundsätzlich wird weiterhin die Absicht verfolgt, sich auf wesentliche künstlerische Positionen zu beschränken und diese insbesondere durch Werkgruppen, Serien oder anhand eines repräsentativen Querschnitts durch das künstlerische Oeuvre anschaulich werden zu lassen. Den Medien Fotografie, Film bzw. Video sowie Installationen kommen seit Anbeginn eine besondere Bedeutung zu und werden auch weiterhin als zentrale Formen der Gegenwartskultur bei der Sammlungstätigkeit bevorzugt berücksichtigt. Digitale Formate spielen hierbei eine zunehmend bedeutsame Rolle. Die Präsentation von einzelnen Werken der Sammlung erfolgt zumeist unter thematischen Gesichtspunkten innerhalb unserer großen Sonderausstellungen. Auch werden in unregelmäßigen Abständen Themenausstellungen aus dem Sammlungskonvolut heraus konzipiert. Durch den Verzicht auf Dauerpräsentationen werden die Werke in immer neuen inhaltlichen und ästhetischen Dialogen gezeigt und somit die Lebendigkeit der Sammlung bewahrt.