Mit der neuen Dauerausstellung Archäologie ermöglicht das Schlossmuseum bei freiem Eintritt einen Rundgang durch die Geschichte Oberösterreichs von der Jungsteinzeit bis zu den Römern. In sieben Räumen werden archäologische Highlights, aktuelle Projekte und Forschungsergebnisse präsentiert und vermittelt.
Den Beginn macht die Schatzkammer mit sechs außer-gewöhnlichen Highlightobjekten. Im zweiten Raum stehen die Methoden der Archäologie im Mittelpunkt. Hier wird auch die jüngst entdeckte Medusa von Hallstatt zu sehen sein, die zu den bedeutendsten Einzelfunden aus der römischen Antike in Oberösterreich zählt. Weitere drei Räume widmen sich einer Besonderheit Oberösterreichs: Als einziges Bundesland vereint es drei UNESCO-Welterbestätten.
Die Ausstellung beleuchtet die prähistorischen Pfahlbauten, die außergewöhnliche Bedeutung von Hallstatt und den Donaulimes – drei Regionen von weltweiter Relevanz, die sowohl die landschaftliche und kulturelle Vielfalt als auch die historische Tiefe Oberösterreichs eindrucksvoll widerspiegeln.
Der sechste Raum ist dem römischen Linz gewidmet, wo unter anderem die neuesten Erkenntnisse aus dem Projekt »Archäologischer Plan Lentia/Linz« präsentiert werden.
Ein Sonderausstellungsraum ergänzt die Dauerausstellung mit wechselnden Themen. Den Anfang macht die Ausstellung »Leben und Sterben am Donaulimes – Die Gräberfelder von Lauriacum/Enns«.
Eröffnung: 28. Juni 2026, 10 Uhr

