demnächst
Bremen

Bernhard Bylandt-Rheydt – Steinskulpturen und Zeichnungen

Der Bildhauer Bernhard Bylandt-Rheydt (1905–1998) zählt zum Kreis bedeutender klassischer Steinbildhauer der Nachkriegsmoderne. Seine Skulpturen zwischen Figuration und Abstraktion, stehen im Spannungsfeld zwischen Natur- und Kunstform, zwischen Stein und Motiv. Gemeinsam ist in all seinen Werken das Prinzip der Formwiederholung.

 

Kein anderer Bildhauer kam dem Wesen des Steins näher als Bylandt-Rheydt. Er entwickelte über die Jahre ein fast geschwisterliches Verhältnis zu seinen Steinen, rang goldgräberhaft mit der Härte des Gesteins und entwickelte die Figur aus der natürlichen Form und Struktur des Steins. Aus diesem Grunde war er stets auf der Suche nach dem für ihn perfekten Stein, in Kiesgruben, an Meeresufern, als Feldstein und als Findling.

 

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Museum Schloss Moyland und der Bylandt-Skulpturen-Stiftung.

Diese Ausstellung beginnt in
117
Tage
10
Std
32
Min
15
Sek
Termine
Start28.02.2027
Ende09.05.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–21:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Gerhard-Marcks-Haus
Gerhard-Marcks-HausAm Wall 208, 28195 Bremen

Das Gerhard-Marcks-Haus versteht sich als ein lebendiges, offenes und barrierefreies Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Es will Menschen für dieses Thema begeistern und ihnen einen persönlichen Zugang dazu ermöglichen. Das Museum zeigt Kunst von hoher Qualität einem so breit wie möglichen Publikum. Auf ein diverses Publikum reagiert es durch persönliche Ansprache und Offenheit. Aus der ursprünglichen Ausrichtung des Museums als »Einkünstlersammlung« für Gerhard Marcks (1889–1981) ergeben sich drei Konsequenzen für das Ausstellungsprogramm. Erstens liegt ein Akzent auf der individuellen visuellen Sprache eines Künstlers. Das Museum zeigt daher fast ausschließlich monografische Ausstellungen. Zweitens gibt es eine Sympathie für figürliche Positionen in der Bildhauerei. Drittens muss das Museum – in der Tradition des Namensgebers – resistent gegen Moden und Mechanismen des Kunstmarkts sein. Der Kern der Sammlung ist das Œuvre von Gerhard Marcks. Weitere Sammlungsbestände stärken die Position des Gerhard-Marcks-Hauses als Bildhauermuseum. Der Fokus liegt auf der figürlichen Tradition aus dem Umfeld des Namensgebers. Jede Sammlungserweiterung dient dazu, auch in der Zukunft das Werk von Gerhard Marcks und sein Umfeld bis in die Gegenwart hinein repräsentativ zeigen, vermitteln und verleihen zu können. Das Gerhard-Marcks-Haus hat ein großes Interesse daran, dass seine Sammlungsbestände auch außerhalb des Museums wahrgenommen werden können.