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Bern

Camille Bombois. Manege des Lebens

Varieté, Natur, Arbeit, Alltag – Camille Bombois (1883–1970) widmete sich in seiner Malerei den großen Szenen des menschlichen Lebens und schuf dabei eine Bildwelt zwischen überformter Realität und Imagination. Seine Werke verbinden sorgfältige Beobachtung mit traumartigen Landschaftskompositionen und zeichnen sich durch eine besondere erzählerische Kraft aus.

 

Unter dem Titel Camille Bombois. Manege des Lebens präsentiert das Kunstmuseum Bern die erste große Ausstellung zu Camille Bombois in der Schweiz. Rund achtzig Gemälde geben einen umfassenden Einblick in Bombois’ vielfältiges Schaffen. In thematischen Kapiteln entfaltet die Ausstellung die unterschiedlichen Facetten seines Werks – von Varietészenen über Landschaften und Alltagssituationen bis hin zu Darstellungen von Arbeit, Körperlichkeit und Natur. Die Präsentation lädt dazu ein, einen Künstler neu zu entdecken, dessen eigenständige Bildsprache bis heute fasziniert.

 

Kurator: Raphael Gygax

Diese Ausstellung beginnt in
281
Tage
12
Std
12
Min
20
Sek
Termine
Start13.08.2027
Ende09.01.2028
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–20:00
Mittwoch10:00–17:00
Donnerstag10:00–17:00
Freitag10:00–17:00
Samstag10:00–17:00
Sonntag10:00–17:00
Veranstaltungsort
Kunstmuseum Bern
Kunstmuseum BernHodlerstraße 8–12, 3011 Bern

Das Kunstmuseum Bern ist eines der ältesten Kunstmuseen der Schweiz und wurde 1849 gegründet. 1879 öffnete das Kunstmuseum seine Tore am heutigen Standort an der Hodlerstraße in Bern, wo es noch heute zu Hause ist. Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung reicht von der Gotik bis zur Gegenwart und besteht derzeit aus über 4 000 Gemälden und Skulpturen sowie rund 50 000 Handzeichnungen, Druckgraphiken, Fotografien, Videos und Filmen. Damit ist sie nicht nur eine der wichtigsten und vielfältigsten Sammlungen in der Schweiz, sondern besitzt vor allem dank den Werkgruppen der Klassischen Moderne internationale Bedeutung. Leitbild Das Kunstmuseum Bern versteht sich als wandlungsfähige Plattform für eine vielstimmige und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Kunstwerken vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Sein Ziel ist ein lebendiges, dynamisches Zusammenspiel von Sammlung, Bewahrung, Forschung, Ausstellung und Vermittlung. Leitend ist dabei das Bestreben, drängende Themen unserer Gegenwart aus der Ressource unserer Sammlungen und in einem klar erkenntlichen kuratorischen Rahmen einem breiten Publikum zur Diskussion zu stellen. Der Schwerpunkt internationale Gegenwartskunst ist auch ein Ausgangspunkt für die beständige Ausweitung der Sichtweisen auf kanonisierte Kunstwerke und ihre historische Einbindung. Das Haus greift gesellschaftliche Diskurse auf und schaffen Raum für die Diskussion auch kontroverser Positionen. Es nähert sich den Werken, die ihm zur Bewahrung anvertraut sind, nicht nur kunsthistorisch, sondern betont sowohl deren Sinnlichkeit als auch ihren mitunter subversiven Charakter. Damit aktiviert es die vielschichtigen Bedeutungsebenen von Kunstwerken und unterstreichen die Gegenwärtigkeit von Kunst unabhängig von der Epoche ihrer Entstehung. Bei allen Formen der Vermittlung suchet es synergetische Verbindungen zwischen physischer und virtueller Präsenz. Ausgangspunkt dafür sind die Sammlungen des Kunstmuseum Bern, deren Akzente in bedeutenden Werkkomplexen unterschiedlicher Epochen liegen. Diese vielschichtigen Sammlungen sind Ausdruck unserer historischen Beziehung zu Bern und einer spezifischen Sammlungsgeschichte – sie sind auch mit ihren Auslassungen Kern unserer Identität.