In seinen Skulpturen, Installationen, Performances, Zeichnungen und Texten übersetzt der in Glasgow lebende Künstler Caspar Heinemann (geb. 1994, London, GB) Sprache, Erzählungen und historische Fragmente in materielle und räumliche Formen. Dabei verbindet er oftmals queere und gegenkulturelle Geschichten mit Referenzen an Folk Art, vernakuläre Architektur sowie spirituelle und literarische Traditionen.
Ausgehend von seinem anhaltenden Interesse an einfachen handwerklichen Verfahren und Materialien entfaltet sich die Ausstellung in der Kunsthalle Zürich um eine neue ortsspezifische Installation, in der Heinemann das Sujet des Nachthimmels – ein wiederkehrendes Motiv seiner Arbeit – aufgreift und Fragen von Authentizität und Kontinuität untersucht.
Tempting Fate ist die erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers außerhalb Großbritanniens. Die Ausstellung eröffnet am Freitag, 25. September 2026 um 18 Uhr im Rahmen des Löwenbräu Season Openings und wird von Fanny Hauser kuratiert.
Mit der Unterstützung der Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung.