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Berlin

Christoph Hochhäusler

Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) präsentiert die erste Ausstellung des Berliner Regisseurs und Autors Christoph Hochhäusler (*1972 in München). Seine preisgekrönten Arbeiten sind Ausdruck ästhetischer, gesellschaftlicher und politischer Interessen, die sich in einem genuin filmischen Fluchtpunkt vereinigen. Sein neuer Kurzfilm Das Paradies vertreibt uns (2026) ordnet Fotografien aus den 1950er und 1960er Jahren, die Hochhäusler auf einem Berliner Flohmarkt gefunden hat, in eine narrative Struktur ein. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus Dokumente und Materialien zu Hochhäuslers frühen und aktuellen Werken – u. a. Storyboards, Setfotos, Filmplakate und Ausgaben der von ihm mitgegründeten Zeitschrift Revolver (seit 1998) – und gibt Einblick in das Oeuvre eines kompromisslosen Cineasten.

 

Begleitend zur Präsentation im n.b.k. Showroom findet vom 3. bis 24. September 2026 eine Werkschau mit Diskursprogramm im Kino Arsenal statt.

 

Ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Arsenal Filminstitut, Berlin.

  

Christoph Hochhäusler (*1972 in München) lebt als Regisseur, Autor und Publizist in Berlin. Nach einem Studium der Architektur an der Technischen Universität Berlin studierte er Filmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Seine bisher sieben abendfüllenden Spielfilme waren u. a. im offiziellen Programm der Filmfestspiele in Cannes, Berlin und Locarno vertreten und wurden vielfach ausgezeichnet (u. a. Silberner Bär für die beste Nebenrolle 2023, Grimme-Preis Spezial 2012, Günter-Rohrbach-Filmpreis 2011). 2017–2021 war Hochhäusler Dozent für Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) und lehrte zuletzt als Gastprofessor für Spielfilmregie an der Filmuniversität Babelsberg (WS 2025/2026). Er ist Verfasser zahlreicher filmpublizistischer Arbeiten u. a. als Mitgründer und Mitherausgeber der Zeitschrift Revolver (seit 1998).

 

Kurator: Marius Babias

Diese Ausstellung endet in
18
Tage
2
Std
56
Min
35
Sek
Termine
Start10.09.2026
Ende08.11.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag12:00–18:00
Mittwoch12:00–18:00
Donnerstag12:00–20:00
Freitag12:00–18:00
Samstag12:00–18:00
Sonntag12:00–18:00
Veranstaltungsort
Neuer Berliner Kunstverein
Neuer Berliner KunstvereinChausseestraße 128/129, 10115 Berlin

Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) zeigt Ausstellungen zur Gegenwartskunst, die durch vielfältige Veranstaltungen ergänzt werden. Im n.b.k. werden Diskussionen zu Themen der Zeit initiiert und Anregungen zu ästhetischen wie politischen Auseinandersetzungen gegeben – in einer Bildungsinstitution, die zu relevanten Fragestellungen aus Kunst und Gesellschaft arbeitet, wie etwa Urbanität, Globalisierung, Transkulturalität, Feminismus, Digitalität und Technologieentwicklung. Der n.b.k. gibt Besucher:innen die Möglichkeit, aktiv an kulturellen Prozessen teilzuhaben und sowohl lokale Kontexte als auch globale Perspektiven zu reflektieren. Der n.b.k. mit Artothek und Video-Forum ist ein Ort der ästhetischen Erfahrung, der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst und der offenen Diskussion über gesellschaftliche Themen. Mit seinem Ausstellungs- und Diskursprogramm, seinen Kooperationsprojekten und seinen Publikationsreihen versteht sich der n.b.k. als Werkstatt der Ideen und als lebendiger Ort der Kunstszene Berlins. Ausstellungsräume im Erdgeschoss und im 1. OG Der n.b.k. verfügt über Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen im Erdgeschoss sowie mit dem Showroom im 1. OG über einen weiteren Ausstellungsraum. Das Team des n.b.k. realisiert an beiden Orten in Zusammenarbeit mit seinen Kooperationspartner:innen und Gastkurator:innen Einzelausstellungen und umfangreiche Neuproduktionen von Einzelkünstler:innen sowie umfassende Themen- und Gruppenausstellungen. Ziel ist die Präsentation von jüngeren künstlerischen Ansätzen und des Produktionsstandorts Berlin ebenso wie von renommierten internationalen Künstler:innen in neuen Kontexten. n.b.k. Fassade Die Fassade des n.b.k. dient im jährlichen Wechsel zeitgenössischen Künstler:innen als Interventionsfläche, für die sie spezielle Projekte entwickeln. Die Außenprojekte sollen direkt in den öffentlichen Raum wirken, eine aktive Auseinandersetzung mit der urbanen Umgebung und eine Debatte über zeitgenössische Kunst und ihre ästhetischen und gesellschaftlichen Implikationen anregen. n.b.k. Billboard Die Aktivitäten des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) im urbanen Raum werden seit September 2021 durch das Format »n.b.k. Billboard« erweitert. An der Straßenkreuzung Friedrichstraße / Torstraße, nur zwei Gehminuten vom n.b.k. entfernt, befindet sich der Standort der großen Präsentationsfläche – eingebettet in ein zentrales, spannungsvolles und hochfrequentiertes urbanes Umfeld. Hier werden der Berliner Öffentlichkeit eigens konzipierte Werke internationaler zeitgenössischer Künstler:innen präsentiert.

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Weiterführende Literatur