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Bonn

Chunqing Huang: Reflections

Ab Herbst 2026 wirft die in Frankfurt am Main lebende Künstlerin Chunqing Huang (* 1974 in Heze, China) einen zeitgenössischen Blick auf August Macke und den Expressionismus. Huang ist bekannt für ihre ausdrucksstarke, individuelle Gestik und den freien Umgang mit Farbe und Formen. Dabei arbeitet sie bevorzugt in Serien, in denen sie sich mit einer jeweils spezifischen Bildsprache unterschiedlichen Themen nähert. In Painter’s Portrait widmet sie sich beispielsweise hundert ikonischen Positionen der Moderne, die sie aus ihrer Erinnerung heraus verdichtet und in eine eigene künstlerische Form bringt. In der Fotoserie City Life fängt sie – ähnlich wie August Macke seinerzeit – das urbane Treiben in vermeintlich zufälligen Ansichten von Menschen auf der Straße ein.

 

Die Ausstellung versammelt rund 70 Arbeiten, darunter Gemälde und Fotografien. Im Fokus stehen ausgewählte Serien aus den letzten zehn Jahren wie Painter‘s Portrait (2016–2023), City Life (2016) und En Vogue (seit 2024) sowie neuere Werke, die eigens für die Ausstellung entstehen.

 

Chunqing Huang studierte von 1994 bis 1998 an der Zentralen Akademie der Bildenden Künste (CAFA) in Peking und ab 2000 an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main bei Peter Angermann und Wolfgang Tillmans. 2004 wurde sie Meisterschülerin bei Hermann Nitsch im Fach Freie Malerei und Interdisziplinäre Kunst. Ihre Werke sind in zahlreichen nationalen und internationalen Sammlungen vertreten und waren in Institutionen wie der Kunsthalle Mannheim, dem Museum Wiesbaden sowie zuletzt dem Kirchnerhaus Museum Aschaffenburg zu sehen.

Diese Ausstellung endet in
102
Tage
0
Std
57
Min
18
Sek
Termine
Start10.09.2026
Ende31.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwoch11:00–17:00
Donnerstag11:00–19:00
Freitag11:00–17:00
Samstag11:00–17:00
Sonntag11:00–17:00
Veranstaltungsort
Museum August Macke Haus
Museum August Macke HausHochstadenring 36, 53119 Bonn

Das Museum August Macke Haus widmet sich der Pflege des Andenkens und des Werkes von August Macke und den rheinischen Expressionisten, der würdigen Instandhaltung des ehemaligen Wohn- und Atelierhauses von August Macke sowie der Erforschung und zeitgemäßen Vermittlung von Themen und Aspekten zu August Macke und seinem künstlerischen Umfeld bzw. dem Epoche-Phänomen des Expressionismus bis hin zu Verbindungen zur Gegenwartskunst durch Sonderausstellungen und Veranstaltungen. Dazu sammelt das Museum Werke und Dokumente von August Macke und den Rheinischen Expressionisten, unterhält ein Archiv sowie eine Bibliothek. Herzstück des Museums ist das ehemalige Wohn- und Atelierhaus von August Macke, in dem der Künstler von Anfang 1911 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges im August 1914 mit seiner Familie lebte und seine wichtigsten Schaffensjahre verbrachte. Seit 1991 ist es der Öffentlichkeit zugänglich. 2017 wurde das Künstlerhaus um einen großzügigen modernen Anbau erweitert. Seither ist in allen 14 Räumen des Hauses eine umfassende Ausstellung zu Leben und Werk des international renommierten Künstlers eingerichtet. Der daran anschließende funktionale Anbau ermöglicht den barrierefreien Zugang zum ehemaligen Wohn- und Atelierhaus von August Macke und umfasst neben den Räumen für Sonderausstellungen und Veranstaltungen, eine Dachterrasse, ein museumspädagogisches Atelier, eine Bibliothek, den Museumsshop und ein Museumscafé mit Terrasse im idyllischen Garten zwischen Künstlerhaus und Anbau, der durch eine hohe freistehende Glasfassade gegen die Straße abgeschottet ist. Das Museum August Macke Haus wird ohne staatliche oder städtische Subventionen von der Museum August Macke Haus gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben. Gesellschafter sind der Verein August Macke Haus e. V. und die Stiftung August Macke Haus der Sparkasse in Bonn.

Weiterführende Literatur