demnächst
Bern

[ENTER HERE]. Digitale Welten

Teil einer anderen Welt werden, sich eine neue Identität schaffen, in einer Utopie auf- oder einer Dystopie entgehen: Mit [ENTER HERE]. Digitale Welten zeigt das Kunstmuseum Bern zum ersten Mal eine thematische Ausstellung zur immersiven digitalen Kunst. 

 

Zehn Positionen von internationalen Künstler:innen und Kunstkollektiven aus den vergangenen sieben Jahren geben einen Einblick in das künstlerische Schaffen mit neuen Medien wie Videogames, Videoprojektionen oder hybriden Installationen. Sie entwerfen andere Welten, schaffen neue Identitäten, sehnen alternative Lebensformen herbei oder halten sozialen und ökologischen Krisen einen möglichen Ausweg entgegen.

 

Die präsentierten Werke spiegeln die Vielfalt der Ansätze wider, mit denen sich Künstler:innen in einem von Technologie und Digitalität geprägten Alltag neue Räume erschließen und virtuelle Identitäten erproben. Die so erzeugten Realitäten ermöglichen immersive Auseinandersetzungen mit zentralen Fragen unserer Zeit und dienen als Werkzeuge, um digitale und physische Wirklichkeiten neu zu denken.

 

Kuratorin: Nina Liechti

Diese Ausstellung beginnt in
155
Tage
12
Std
24
Min
21
Sek
Termine
Start09.04.2027
Ende22.08.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–20:00
Mittwoch10:00–17:00
Donnerstag10:00–17:00
Freitag10:00–17:00
Samstag10:00–17:00
Sonntag10:00–17:00
Veranstaltungsort
Kunstmuseum Bern
Kunstmuseum BernHodlerstraße 8–12, 3011 Bern

Das Kunstmuseum Bern ist eines der ältesten Kunstmuseen der Schweiz und wurde 1849 gegründet. 1879 öffnete das Kunstmuseum seine Tore am heutigen Standort an der Hodlerstraße in Bern, wo es noch heute zu Hause ist. Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung reicht von der Gotik bis zur Gegenwart und besteht derzeit aus über 4 000 Gemälden und Skulpturen sowie rund 50 000 Handzeichnungen, Druckgraphiken, Fotografien, Videos und Filmen. Damit ist sie nicht nur eine der wichtigsten und vielfältigsten Sammlungen in der Schweiz, sondern besitzt vor allem dank den Werkgruppen der Klassischen Moderne internationale Bedeutung. Leitbild Das Kunstmuseum Bern versteht sich als wandlungsfähige Plattform für eine vielstimmige und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Kunstwerken vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Sein Ziel ist ein lebendiges, dynamisches Zusammenspiel von Sammlung, Bewahrung, Forschung, Ausstellung und Vermittlung. Leitend ist dabei das Bestreben, drängende Themen unserer Gegenwart aus der Ressource unserer Sammlungen und in einem klar erkenntlichen kuratorischen Rahmen einem breiten Publikum zur Diskussion zu stellen. Der Schwerpunkt internationale Gegenwartskunst ist auch ein Ausgangspunkt für die beständige Ausweitung der Sichtweisen auf kanonisierte Kunstwerke und ihre historische Einbindung. Das Haus greift gesellschaftliche Diskurse auf und schaffen Raum für die Diskussion auch kontroverser Positionen. Es nähert sich den Werken, die ihm zur Bewahrung anvertraut sind, nicht nur kunsthistorisch, sondern betont sowohl deren Sinnlichkeit als auch ihren mitunter subversiven Charakter. Damit aktiviert es die vielschichtigen Bedeutungsebenen von Kunstwerken und unterstreichen die Gegenwärtigkeit von Kunst unabhängig von der Epoche ihrer Entstehung. Bei allen Formen der Vermittlung suchet es synergetische Verbindungen zwischen physischer und virtueller Präsenz. Ausgangspunkt dafür sind die Sammlungen des Kunstmuseum Bern, deren Akzente in bedeutenden Werkkomplexen unterschiedlicher Epochen liegen. Diese vielschichtigen Sammlungen sind Ausdruck unserer historischen Beziehung zu Bern und einer spezifischen Sammlungsgeschichte – sie sind auch mit ihren Auslassungen Kern unserer Identität.