Felder zählen auf den ersten Blick nicht gerade zu den malerischen Highlights in der Natur: rechteckige, eintönige Flächen bis zum Horizont. Landwirtschaft statt Landschaft. Monokultur bietet eben keine Vielfalt. Oder doch?
Immer wieder, in wechselndem Licht und wechselnden Jahreszeiten, malten Fritz und Hermine Overbeck die Felder rings um Worpswede und Bremen: weite, leere, vom Menschen geprägte Landschaften unter einem hohen Himmel.
In der Zusammenschau zeigt sich: Das scheinbar beiläufige und unspektakuläre Motiv offenbart einen grenzenlosen Variantenreichtum.

