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Berlin

Gala Porras-Kim. Total Loss Ghost

Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) präsentiert die erste Einzelausstellung der Künstlerin Gala Porras-Kim in Deutschland. In ihren Arbeiten beschäftigt sich Porras-Kim mit der Wechselwirkung zwischen Objekten, den materiellen wie rituellen Bedingungen ihrer Entstehung und den Konventionen, die ihre Sammlung, taxonomische Einordnung, Konservierung und Präsentation in Ausstellungen regeln. Ausgehend von der inszenatorischen Macht des Museums sucht sie das Bewusstsein für dessen Codes zu schärfen und versteht Sammlungsobjekte als Speicher sich fortlaufend entfaltender Beziehungen menschlicher wie nicht-menschlicher Akteure. Für ihre Ausstellung im n.b.k. entwickelt Porras-Kim eine Werkschau basierend auf neuen und bereits existierenden Arbeiten, darunter Zeichnungen, Installationen und Videos.


Gala Porras-Kim (*1984 in Bogotá) ist eine kolumbianisch-koreanisch-US-amerikanische Künstlerin und lebt in Los Angeles. Seit 2025 hat sie die angesehene MacArthur Foundation Fellowship inne. Im Rahmen der Venedig Biennale 2026 bespielt sie den Pavillon für Angewandte Kunst, ein Sonderprojekt des Victoria and Albert Museum, London. Einzelpräsentationen ihres Werks waren zuletzt u. a. im Museum delle Civiltà in Rom (2025), im MOCA Cleveland (2025), im MUAC Mexico (2024) und im National Museum of Modern and Contemporary Art, Seoul (2023), zu sehen.

 

Kurator:innen: Marius Babias, Krisztina Hunya

 

Eröffnung: 4. Dezember 2026, 19 Uhr

Diese Ausstellung beginnt in
58
Tage
8
Std
15
Min
22
Sek
Termine
Start05.12.2026
Ende07.02.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag12:00–18:00
Mittwoch12:00–18:00
Donnerstag12:00–20:00
Freitag12:00–18:00
Samstag12:00–18:00
Sonntag12:00–18:00
Veranstaltungsort
Neuer Berliner Kunstverein
Neuer Berliner KunstvereinChausseestraße 128/129, 10115 Berlin

Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) zeigt Ausstellungen zur Gegenwartskunst, die durch vielfältige Veranstaltungen ergänzt werden. Im n.b.k. werden Diskussionen zu Themen der Zeit initiiert und Anregungen zu ästhetischen wie politischen Auseinandersetzungen gegeben – in einer Bildungsinstitution, die zu relevanten Fragestellungen aus Kunst und Gesellschaft arbeitet, wie etwa Urbanität, Globalisierung, Transkulturalität, Feminismus, Digitalität und Technologieentwicklung. Der n.b.k. gibt Besucher:innen die Möglichkeit, aktiv an kulturellen Prozessen teilzuhaben und sowohl lokale Kontexte als auch globale Perspektiven zu reflektieren. Der n.b.k. mit Artothek und Video-Forum ist ein Ort der ästhetischen Erfahrung, der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst und der offenen Diskussion über gesellschaftliche Themen. Mit seinem Ausstellungs- und Diskursprogramm, seinen Kooperationsprojekten und seinen Publikationsreihen versteht sich der n.b.k. als Werkstatt der Ideen und als lebendiger Ort der Kunstszene Berlins. Ausstellungsräume im Erdgeschoss und im 1. OG Der n.b.k. verfügt über Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen im Erdgeschoss sowie mit dem Showroom im 1. OG über einen weiteren Ausstellungsraum. Das Team des n.b.k. realisiert an beiden Orten in Zusammenarbeit mit seinen Kooperationspartner:innen und Gastkurator:innen Einzelausstellungen und umfangreiche Neuproduktionen von Einzelkünstler:innen sowie umfassende Themen- und Gruppenausstellungen. Ziel ist die Präsentation von jüngeren künstlerischen Ansätzen und des Produktionsstandorts Berlin ebenso wie von renommierten internationalen Künstler:innen in neuen Kontexten. n.b.k. Fassade Die Fassade des n.b.k. dient im jährlichen Wechsel zeitgenössischen Künstler:innen als Interventionsfläche, für die sie spezielle Projekte entwickeln. Die Außenprojekte sollen direkt in den öffentlichen Raum wirken, eine aktive Auseinandersetzung mit der urbanen Umgebung und eine Debatte über zeitgenössische Kunst und ihre ästhetischen und gesellschaftlichen Implikationen anregen. n.b.k. Billboard Die Aktivitäten des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) im urbanen Raum werden seit September 2021 durch das Format »n.b.k. Billboard« erweitert. An der Straßenkreuzung Friedrichstraße / Torstraße, nur zwei Gehminuten vom n.b.k. entfernt, befindet sich der Standort der großen Präsentationsfläche – eingebettet in ein zentrales, spannungsvolles und hochfrequentiertes urbanes Umfeld. Hier werden der Berliner Öffentlichkeit eigens konzipierte Werke internationaler zeitgenössischer Künstler:innen präsentiert.

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