abgeschlossen
Salzburg

GENERATOR #5: Georgia Gardner Gray

Georgia Gardner Gray (1988 New York, NY, US) ist eine der spannendsten Malerinnen unserer Zeit. Sie verwandelt das Alltägliche in präzise beobachtete und überraschend irritierende Kompositionen, wobei sie kulturelle Symbole einsetzt, die von der Urzeit bis in den digitalen Raum reichen. 

 

Inspiriert von Popkultur und Kunstgeschichte deckt Gray durch die absurde Inszenierung ihrer Bilder die Widersprüche der heutigen Welt auf. Mit subtilem Witz und präzisen Details verdeutlicht sie, wie unterschiedlich unsere Wahrnehmungen von Geschichte, Kunst und Authentizität sein können. In ihrer Ausstellung präsentiert sie eine Reihe neuer Werke, die in prähistorischen Steinkreisen angesiedelt sind und das Konzept des menschlichen und künstlerischen Erbes im großen Maßstab erforschen.

 

Was wir in kulturellen Artefakten erkennen, sagt manchmal mehr über unsere Zeit aus als über ihre Geschichte. Daher erweitert Gray ihre Ausstellung um Werke aus den Sammlungen – von Iris Andraschek, Lovis Corinth und Leo Zogmayer –, die sie aufgrund ihrer mimetischen Eigenschaften so ausgewählt hat, wie man heute Bildmaterial mittels einer Suchmaschine zusammenträgt. In der Begegnung entfaltet sich ein lebendiges Gespräch über die Interpretation von Kunst und die Launenhaftigkeit künstlerischer Inspiration.

 

Kuratorin: Marijana Schneider

Termine
Start03.07.2026
Ende04.10.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag 10:00–18:00
Mittwoch 10:00–18:00
Donnerstag 10:00–20:00
Freitag 10:00–18:00
Samstag 10:00–18:00
Sonntag 10:00–18:00
Veranstaltungsort
Museum der Moderne Salzburg
Museum der Moderne SalzburgWiener-Philharmoniker-Gasse 9, 5020 Salzburg (Rupertinum)

Das Museum der Moderne Salzburg ist für vielfältige und umfangreiche Sammlungsbestände verantwortlich, gesamt für rund 55 000 Werke, die vom 19. und 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichen und aus der Anfangszeit einen Schwerpunkt auf Grafik und Fotografie aufweisen. Neben der eigenen Sammlung betreut das Museum der Moderne Salzburg gemeinsam mit den Werken im Besitz des Landes Salzburg auch die Fotosammlung des Bundes mit allein rund 12 000 Titeln. Ein weiterer prominenter, dem Museum seit 2014 anvertrauter Bestand ist die international ausgerichtete Sammlung Generali Foundation mit rund 2100 Werken in unterschiedlichen Medien und einem Fokus auf konzeptuelle sowie Medien und Performance basierter Kunst. Insgesamt befinden sich in der Obhut des Museum der Moderne Salzburg rund 31 000 Arbeiten auf Papier, 22 000 Fotografien, 800 Gemälde, 700 Skulpturen und Installationen sowie 800 Film- und Videoarbeiten inklusive Installationen mit elektronischen Medien. Einer der thematischen Grundpfeiler der Sammlung des Museum der Moderne Salzburg ist das expressionistische Menschenbild, dass die frühe Sammlungsgeschichte geprägt und für einen deutlichen Schwerpunkt zugunsten figurativer Kunst gesorgt hat. Mit der Errichtung des neuen Museumsgebäudes am Mönchsberg wurden zeitgenössische Positionen nationaler und internationaler Kunst verstärkt berücksichtigt. Als Kompetenzzentrum für österreichische Fotografie nach 1945 verfügt das Museum über eine umfangreiche Sammlung der wichtigsten Positionen der nationalen Fotogeschichte. Ein hochkarätiges Konvolut japanischer Fotografie steht exemplarisch für eine internationale Perspektive. Die international anerkannte Sammlung Generali Foundation, die zu den bedeutendsten österreichischen Unternehmenssammlungen gehört, setzt mit feministischen, performativen und konzeptuellen Positionen seit den 1970er-Jahren wesentliche Akzente im zeitgenössischen Kunstgeschehen.