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Halle (Saale)

Gerhard Kurt Müller

Intervention in der Dauerausstellung

 

Mit 13 Arbeiten auf Papier und dem großformatigen Gemälde »Großes Ubu-Bild« von 1983/84 hat das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) im Jahr 2026 eine bedeutende Schenkung von Werken des Leipziger Künstlers Gerhard Kurt Müller (1926–2019) aus dessen Nachlass erhalten. In einer Intervention der Sammlungspräsentation »Wege der Moderne: Kunst in der SBZ/DDR 1945–1990« sind die Werke ab dem 1. Oktober 2026 einen Monat lang ausgestellt.

 

Der Maler, Grafiker und Bildhauer Gerhard Kurt Müller zählt zur ersten Generation der Leipziger Schule. Im Zentrum seines Schaffens steht der Mensch, der sich unterschiedlicher Versuchungen zu erwehren sucht. Dabei entwickelte er eine Bildsprache, die gesellschaftliche und politische Verhältnisse in eine chiffrierte Bildsprache übersetzte. So werden etwa literarische Figuren wie König Ubu oder der Pierrot zu Sinnbildern von Macht, Anpassung und Intrigantentum.

 

Müllers starkfarbige, kubistisch zergliederte Figuren agieren auf einer schmalen Bühne und beherrschen den Bildraum. Sie spiegeln Erfahrungen von Krieg, existenzieller Bedrohung und politischer Enge wider, die er selbst erfahren hatte.

 

Mit der Präsentation der Schenkung wurde der Sammlungsbestand zur Kunst der Leipziger Schule durch ein repräsentatives Konvolut ergänzt.

Diese Ausstellung endet in
31
Tage
15
Std
9
Min
2
Sek
Termine
Start01.10.2026
Ende01.11.2026
Öffnungszeiten
Montag10:00–18:00
Dienstag10:00–18:00
Mittwochgeschlossen
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
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