abgeschlossen
Bonn

#ifeelyou – Dimensionen der Empathie

Angesichts von Kriegen, postkolonialen Debatten, Klimaaktivismus, Fragen der Geschlechtergerechtigkeit sowie wachsendem Rassismus und politischer Radikalisierung werden Fragen nach gegenseitigem Verstehen, Verantwortung und solidarischem Handeln immer dringlicher. In diesem Zusammenhang gewinnt Empathie an Bedeutung. Sie bezeichnet die Fähigkeit, sich auf die Gedanken, Gefühle und Perspektiven anderer Menschen einzulassen. Empathie kann helfen, Unterschiede wahrzunehmen und Verständigung zu ermöglichen – zwischen Einzelnen ebenso wie zwischen Gruppen und Gesellschaften.

 

Die Werke der Ausstellung nähern sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie beschäftigen sich mit gesellschaftlichen, sozialen und politischen Fragen rund um Empathie und zeigen, wie diese in der zeitgenössischen Kunst verhandelt wird. Das Kunstmuseum versteht sich dabei als Ort des Austauschs, der Teilhabe und des Perspektivwechsels. Ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellung ist daher die Kooperation mit Menschen, Gruppen und Vereinigungen aus der Bonner Stadtgesellschaft sowie das Erproben neuer Formate der Begegnung.

 

Mit Werken von: Ulf Aminde, Renate Bertlmann, Joseph Beuys, Candice Breitz, Philipp Gufler, Hans Hemmert, Alfredo Jaar, Nikolaj Larsen, Franco & Eva Mattes, Katharina Mayer, Boris Mikhailov, Claudia Robles-Angel, Evamaria Schaller

Termine
Start21.05.2026
Ende11.10.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–18:00
Mittwoch11:00–19:00
Donnerstag11:00–18:00
Freitag11:00–18:00
Samstag11:00–18:00
Sonntag11:00–18:00
Veranstaltungsort
Kunstmuseum Bonn
Kunstmuseum BonnHelmut-Kohl-Allee 2, 53113 Bonn

Das Kunstmuseum Bonn gehört zu den großen, bundesweit beachteten Museen für Gegenwartskunst. Sein 1992 eröffneter, von dem Berliner Architekten Axel Schultes entworfener Neubau zählt deutschlandweit zu den wichtigen Museumsbauten der letzten Jahrzehnte. Im Mittelpunkt des Hauses steht die rund 9.000 Werke umfassende Sammlung des Kunstmuseums Bonn mit ihrem zentralen Werkkonvolut zu August Macke und der Kunst der Rheinischen Expressionisten sowie die bedeutende Sammlung zur Kunst in Deutschland nach 1945 mit Schwerpunkt auf der Malerei, Fotografie und zeitbasierten Medien. Besonderes Kennzeichen des bundesweit einmaligen Profils ist die Konzentration auf eine überschaubare Anzahl herausragender Künstler:innen, deren Werk in großangelegten Künstler:innenräumen gezeigt wird. Die international ausgerichteten thematischen und monografischen Ausstellungsprojekte werden in der Regel aus einem engen Bezug zum Sammlungskontext entwickelt. Mit dem Aufgabenbereich »Bildung und Vermittlung« erschließt das Kunstmuseum Bonn neue Besucher:innenkreise und realisiert die gesellschaftspolitischen Anforderungen an eine zeitgemäße Museumsarbeit und Kunstvermittlung durch ein qualifiziertes und vielseitiges museumspädagogisches Angebot, das eine Schlüsselfunktion im Rahmen der Bonner Freizeit- und Bildungsangebote einnimmt. Zudem verankern vielfältige Kooperationen mit unterschiedlichsten Institutionen im lokalen und regionalen Kontext das Haus im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit.