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Aschaffenburg

Japan Meets Europe

Trotz vieler Reiseangebote und mannigfaltiger wunderbarer Reiseberichte aus und über Japan ist der europäische Blick auf das ferne Land im Osten und das allgemeine Bild von Japan nach wie vor geprägt von romantischen Klischees und historisch überlieferten Vorstellungen. Diese leben von Geschichten über die Samurai und Geishas, vielfach verfilmt und aufgeladen mit entrückten Idealen von Tradition, Ehre, Treue und Enthaltsamkeit sowie den Vorstellungen vom Zen-Buddhismus. Echte Kenntnisse über die Kultur und Kunst des fernöstlichen Landes und wahre Begegnungen sowohl mit dieser Kultur als auch mit den Menschen sind immer noch rar. Umso wichtiger sind Ausstellungen, die die Komplexität der japanischen zeitgenössischen Kunst widerspiegeln und den immer noch weißen Fleck ein wenig färben. Die von dem international agierenden Kurator Christoph Dahlhausen zusammengestellte Ausstellung Japan meets Europe präsentiert 13 japanische Künstlerpositionen, die größtenteils noch in Japan leben, und stellt ihnen 8 europäische Positionen in dialogischer Weise gegenüber.

Japan meets Europe fördert eine Begegnung japanischer und europäischer künstlerischer Ansätze. 

 

Kuratiert von Christoph Dahlhausen

Diese Ausstellung endet in
31
Tage
14
Std
23
Min
15
Sek
Termine
Start11.10.2026
Ende22.11.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–17:00
Mittwoch11:00–17:00
Donnerstag11:00–17:00
Freitag11:00–17:00
Samstag11:00–17:00
Sonntag11:00–17:00
Veranstaltungsort
Neuer Kunstverein Aschaffenburg
Neuer Kunstverein AschaffenburgLandingstraße 16, 63739 Aschaffenburg

Der gemeinnützige Neue Kunstverein Aschaffenburg e.V. (www.kunstlanding.de) präsentiert im KunstLANDing, einem Gebäude der Alten Brauerei auf 600 Quadratmetern wechselnde Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst und bietet mit kulturellen Veranstaltungen Raum für Begegnung. Wir widmen uns seit über 30 Jahren konsequent der zeitgenössischen und experimentellen Kunst mit 4–6 Ausstellungen im Jahr und vielen Veranstaltungen darüber hinaus. Unsere Ausrichtung ist international: wichtige und bekannte KünstlerInnen – darunter documenta- und Biennale-TeilnehmerInnen – haben im KunstLANDing ausgestellt, daneben wird auch in regelmäßigen Reihen jungen DebütantInnen und der regionalen Kunstszene eine Plattform gegeben. Das dreistöckige Gebäude aus dem Jahr 1872 hatte eine wechselvolle Geschichte und war zuletzt nach Nutzung als Jugendhaus und zwei Jahren Leerstand völlig heruntergekommen. Weitgehend in Eigenarbeit – die Stadt erneuerte nur die Elektrik – renovierte der Verein das heute denkmalgeschützte Haus soweit, dass es ab Dezember 1998 für Ausstellungen nutzbar wurde, unter Beibehaltung vieler authentischer Architekturelemente (Treppenhaus, Holzfußböden etc.), die neben der Höhe der Räume eine besondere Atmosphäre ausstrahlen, die auch für etablierte KünstlerInnen ein großer Anreiz sind hier auszustellen. Ortsspezifische Installationen machen nicht zuletzt die Attraktivität unserer Ausstellungen aus und tragen dazu bei, dass jährlich über 10.000 BesucherInnen von weit her kommen. Der Verein ist lebendig und ist mit ca. 450 Mitgliedern und einem jährlichen Zuwachs solide aufgestellt. Seit 2021 haben Vorstand und Mitgliederversammlung die geschäftsführende Leitung des Hauses an Iris Solbès übergeben. Elisabeth Claus, die seit 1991 neben dem Vorsitz des Vorstandes die Gesamtleitung des Vereins inne hatte, konnte dadurch entlastet werden. Der KunstLANDing ist fest in der Stadtgesellschaft verankert und verfügt über ein breites Netzwerk. Er bringt sich aktiv und gestaltend in das Stadtgeschehen ein und ist der freien Kulturszene zugewandt. Mit den Aschaffenburger Kulturtagen und Kulturnacht hat der neue Kunstverein ein jährliches Kulturevent begründet, das mit vielfältigen Kulturveranstaltungen einen Anziehungspunkt für über 40.000 BesucherInnen bildet.