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Bremen

Jónína Mjöll Þormóðsdóttir – Náttúran

Jónína Mjöll Þormóðsdóttir stammt aus Island. Sie lebt seit knapp einem Jahr wieder in ihrer Heimatstadt Akureyri. Die Liebe zur Natur, die ihren Ursprung in ihrer Heimat hat, sowie die Wechsel zwischen diesem Land und längeren Auslandsaufenthalten spiegeln sich in ihrer Wahl der künstlerischen Themen wider. Es ist die Darstellung von Vögeln, vor allem Zugvögeln oder Wasservögeln, entweder im Flug oder auf dem Wasser, die die Künstlerin mit so unterschiedlichen Medien wie Zeichnung, Malerei, Druckgrafik, Skulptur, Fotografie und Film umsetzt.

 

Die letzten fünf Jahre widmete sie sich verstärkt dem Medium Federn. Das »weiße Kleid« des Schneehuhns berührte die Künstlerin so stark, dass es zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit wurde.

 

Sie steckt Federn in raue Jute, wodurch organisch strukturierte, dreidimensionale Werke entstehen. Es ist eine meditative Transformation der Materie, die in tiefer Stille geschieht, oft inspiriert von den vielen Facetten der Natur in Island. Ihre tägliche Arbeit im Botanischen Garten »Lystigarður Akureyrar« erfüllt sie täglich mit neuen Inspirationen.

Diese Ausstellung beginnt in
21
Tage
21
Std
30
Min
4
Sek
Termine
Start01.11.2026
Ende14.02.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–21:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Gerhard-Marcks-Haus
Gerhard-Marcks-HausAm Wall 208, 28195 Bremen

Das Gerhard-Marcks-Haus versteht sich als ein lebendiges, offenes und barrierefreies Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Es will Menschen für dieses Thema begeistern und ihnen einen persönlichen Zugang dazu ermöglichen. Das Museum zeigt Kunst von hoher Qualität einem so breit wie möglichen Publikum. Auf ein diverses Publikum reagiert es durch persönliche Ansprache und Offenheit. Aus der ursprünglichen Ausrichtung des Museums als »Einkünstlersammlung« für Gerhard Marcks (1889–1981) ergeben sich drei Konsequenzen für das Ausstellungsprogramm. Erstens liegt ein Akzent auf der individuellen visuellen Sprache eines Künstlers. Das Museum zeigt daher fast ausschließlich monografische Ausstellungen. Zweitens gibt es eine Sympathie für figürliche Positionen in der Bildhauerei. Drittens muss das Museum – in der Tradition des Namensgebers – resistent gegen Moden und Mechanismen des Kunstmarkts sein. Der Kern der Sammlung ist das Œuvre von Gerhard Marcks. Weitere Sammlungsbestände stärken die Position des Gerhard-Marcks-Hauses als Bildhauermuseum. Der Fokus liegt auf der figürlichen Tradition aus dem Umfeld des Namensgebers. Jede Sammlungserweiterung dient dazu, auch in der Zukunft das Werk von Gerhard Marcks und sein Umfeld bis in die Gegenwart hinein repräsentativ zeigen, vermitteln und verleihen zu können. Das Gerhard-Marcks-Haus hat ein großes Interesse daran, dass seine Sammlungsbestände auch außerhalb des Museums wahrgenommen werden können.