Die Neupräsentation der Sammlung verwandelt das Obergeschoss in einen lebendigen Parcours: Werke der frühen Moderne sowie der Nachkriegszeit treten in Resonanz mit Beiträgen aktueller Kunst. Dabei reichen die thematischen Felder von Körper und Politik über Gemeinschaftsrituale und Verletzlichkeit bis zu Einblicken in den Mikro- und Makrokosmos. Indem die Ausstellung drängende Fragen des Lebens stellt, rückt sie das besondere gesellschaftliche Potenzial der Sammlung des Kunstmuseums Bonn ins Licht. Zugleich möchte sie Kraft spenden, um in Zeiten von multiplen Krisen neue Perspektiven auf die Zukunft zu eröffnen.
Neben Exponaten aus der eigenen Sammlung und wichtigen Dauerleihgaben ergänzen Neuproduktionen und ausgewählte externe Leihgaben die Präsentation. Außerdem ist eine Kooperation mit der Universität Bonn geplant, die in einem spannungsvollen Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft die Bedeutung beider Sphären für unsere Gesellschaft herausstellt.
Mit Werken von u. a.: Marina Abramović, Bettina von Arnim, Gili Avissar, Joseph Beuys, Shannon Bool, Ulla von Brandenburg, Miriam Cahn, Thomas Demand, Isa Genzken, Max Ernst, Dominique Gonzalez- Foerster, Paul Klee, Wolfang Laib, Ewald Mataré, Dennis Oppenheim, Sigmar Polke, Pablo Picasso, Gerhard Richter, Tomás Saraceno.
Eröffnung: 12. Juli 2026, 11:30 Uhr

