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Remagen

Leiko Ikemura – Rheinland ist mein Land

Die Künstlerin Leiko Ikemura imaginiert ihre für das Arp Museum persönlich kuratierte Ausstellung Rheinland ist mein Land als einen großen Fantasie-Garten. Ihre filigranen Skulpturen aus Glas, Keramik und Bronze sowie eine Auswahl von Zeichnungen und Fotografien setzt sie in einen zeitenübergreifenden Dialog mit Werken von Sophie Taeuber-Arp und Hans Arp bis hin zu Joseph Beuys, Sigmar Polke und vielen weiteren.

 

Im Mittelpunkt steht dabei Ikemuras Idee der vitalen Transformation in fließenden Formen und im Motiv des Flusses. So verbinden sich mit dem Rhein für die Künstlerin nicht allein die für sie wichtigen Lebensstationen in Köln und Graubünden, wo ihr heute international gefeiertes Werk in den 1980er-Jahren seinen Ursprung nahm. Der große Strom und das ihn umschließende Land stehen für Leiko Ikemura vielmehr für ein Überwinden von Grenzen und Nationen und die Lust an mystischen Erzählungen.

 

Kuratorin: Kristin Schrader (Kuratorin Zeitgenössische Kunst)

Blog-Artikel

Weitere Hintergründe und Inhalte zu dieser Ausstellung.

Diese Ausstellung beginnt in
123
Tage
13
Std
54
Min
52
Sek
Termine
Start28.02.2027
Ende22.08.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–18:00
Mittwoch11:00–18:00
Donnerstag11:00–18:00
Freitag11:00–18:00
Samstag11:00–18:00
Sonntag11:00–18:00
Veranstaltungsort
Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Arp Museum Bahnhof RolandseckHans-Arp-Allee 1, 53424 Remagen

Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck wird von der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck mit Sitz in Remagen-Rolandseck betrieben. Die Stiftung wurde am 4.8.2008 gegründet. Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck verfügt über drei große Sammlungsbereiche. Diese werden jedoch nicht in einer ständigen Schausammlung präsentiert, vielmehr werden die Kunstwerke in wechselnden Kontexten und mit ergänzenden Leihgaben gezeigt. Sammlung Arp Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp zählen zu den bedeutendsten Künstlern der Avantgarde im 20. Jahrhundert. Als Pioniere der abstrakten Kunst schufen sie beide jeweils ein einzigartiges Œuvre. Die Sammlung Arp des Landes Rheinland-Pfalz umfasst über 400 Kunstwerke des Künstlerpaares. Die Sammlung Rau für UNICEF 1922 wurde der Wirtschaftswissenschaftler, Tropenarzt und Philanthrop Dr. Gustav Rau in Stuttgart geboren. In 40 Jahren legte er eine der schönsten und bedeutendsten privaten Kunstsammlungen in Europa an. Als Rau 2002 starb, vermachte er seine herausragende Sammlung der Kinderhilfsorganisation UNICEF. 18 Jahre lang – so sein Wunsch – sollen seine wertvollsten Gemälde und Skulpturen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dies ist bis zum Jahr 2026 in der eigens eingerichteten Kunstkammer Rau im Arp Museum Bahnhof Rolandseck der Fall. Seit 2009 werden im fortlaufenden Ausstellungswechsel 275 Gemälde und Skulpturen unter immer neuem Blickwinkel gezeigt. Die Sammlung umfasst Werke europäischer Malerei ab dem 15. Jahrhundert bis zum Spätimpressionismus sowie Skulpturen vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert, darunter Meisterwerke von Fra Angelico, Antonio Canaletto, François Boucher, Judith Leyster, Auguste Renoir, Paul Cézanne, Mary Cassatt, Max Liebermann und Claude Monet. Die Sammlung Zeitgenössische Kunst Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck verfügt über eine seit 1987 ständig wachsende Sammlung mit wichtigen Positionen nationaler und internationaler Gegenwartskunst. Der Ursprung der Sammlung geht auf die Zeit des Künstlerbahnhofs Rolandseck in den 1960er Jahren zurück. Sie umfasst über 1.000 Exponate und vereint unter anderem Künstler wie Francis Picabia, Hans Richter, K. O. Götz, Dieter Roth, Günther Uecker, Ulrich Erben, Michael Buthe, Jonathan Meese, Thomas Rentmeister und Georg Herold. Hinzu kommen die Außenskulpturen des Skulpturenufers Remagen und die In-Situ-Arbeiten im Museum.