Auch dieses Jahr bietet der Linzer Kunstsalon eine attraktive Bühne für Kunstschaffende und lädt Besucher:innen dazu ein, Trends und Strömungen der zeitgenössischen Kunst im historischen Ambiente des Linzer Schlosses zu entdecken.
18 Galerien und Vereine präsentieren Werke von über 70 Künstler:innen und geben Einblick in die Vielseitigkeit des gegenwärtigen Kunstschaffens in Oberösterreich und darüber hinaus. Dabei liegt die Auswahl der Positionen bei den jeweiligen Galerien und Vereinen, das Linzer Schlossmuseum bietet den repräsentativen, räumlichen und organisatorischen Rahmen für die Präsentation.
Das Spektrum der gezeigten Werke reicht von großformatiger Malerei und experimenteller Fotografie über raumgreifende Installationen bis hin zu digitaler Kunst und konzeptuellen Positionen. Viele der gezeigten Arbeiten setzen sich intensiv mit aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Nachhaltigkeit, Identität und Transformation auseinander.
Das besondere Markenzeichen der Messe ist der direkte Dialog, den dieses niederschwellige Format ermöglicht. Da die meisten Kunstschaffenden und Galerist:innen während der Messetage persönlich an ihren Ständen anwesend sind, bietet sich für das Publikum die einzigartige Gelegenheit, ohne Barrieren ins Gespräch zu kommen und Informationen zu den ausgestellten Werken aus erster Hand zu erhalten.
Neben etablierten Namen der österreichischen Kunstszene bekommen am Linzer Kunstsalon auch junge, aufstrebende Talente die Chance, ihre Arbeiten einem breiten Publikum vorzustellen. Für das Publikum bietet sich so die perfekte Gelegenheit, junge Kunst zu entdecken und das kreative Schaffen in Oberösterreich zu unterstützen.
Der diesjährige Gast, der von der OÖ Landes-Kultur GmbH zur Teilnahme eingeladen wurde, ist das Egon-Hofmann-Haus in Linz. Es wurde 1957 auf Initiative von kunstbegeisterten Personen und Unternehmen um den Linzer Maler und Industriellen Egon Hofmann errichtet, um bildenden Künstler:innen der Region einen Arbeitsplatz zu bieten. Die neun Arbeitsräume im »Atelierhaus im Dörfl« am Römerberg werden bis heute kontinuierlich genutzt.