Ausgehend von archäologischen Objekten, zeigt die Ausstellung faszinierende Kunstwerke, die sich mit der Mythologie der Azteken und der Kolonialgeschichte Mexikos auseinandersetzen.
Mariana Castillo Deball (*1975 in Mexiko-Stadt, lebt und arbeitet in Berlin und Mexiko-Stadt) arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Archäologie und Kulturgeschichte. Ihre Skulpturen, Malereien, Drucke und Installationen untersuchen die Rolle von Objekten für Identität und Geschichtsschreibung.
Im Zentrum der Ausstellung steht ihre Auseinandersetzung mit der Nuremberg Map of Tenochtitlan, der ersten europäischen Karte der Aztekenhauptstadt Tenochtitlan. An ihr kann man die Geschichte der Kolonialisierung des heutigen Mexiko exemplarisch erklären. Für das NMN hat Castillo Deball einen Werkzyklus, der sich auf diese Karte bezieht, zu einer Textilinstallation weiterentwickelt, die den Großteil der Fassade des Museums einnehmen wird.
Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit mit dem Germanischen Nationalmuseum, wo der erste historische Druck der Nuremberg Map of Tenochtitlan noch bis zum 22.03.2026 in der Ausstellung Nürnberg Global zu sehen ist.
Eröffnung: 5. Februar 2026, 19 Uhr

