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Berlin

[ materialistin ] – Matter of Care, Care of Matter

[ materialistin ] zeigt Skulpturen und raumspezifische Installationen im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, die sich mit gesellschafts- und kulturpolitischen Fragestellungen auseinandersetzen. Die Gruppenausstellung der acht in Leipzig arbeitenden Bildhauer:innen Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe und Sophie Uchman hebt neue Formen kollektiver Praxis und Solidarität hervor. Sie ist ein Signal, das im Jubiläumsjahr weit über den Hamburger Bahnhof hinausweist.

 

Die [ materialistin ] ist eine Gruppe Leipziger Künstlerinnen, deren Arbeits- und Handlungsschwerpunkt im erweiterten Feld der Skulptur liegt. Die Künstlerinnen arbeiten mit Stahl, Stein, Gips und Beton, pflanzlichen Fasern und nachwachsenden Rohstoffen, Wachs und Ton. Sie produzieren skulpturale Objekte sowie raumspezifische Installationen. Die Gruppe positioniert sich zu feministischen sowie gesellschafts- und kulturpolitischen Fragestellungen: Sie agiert solidarisch und ist nicht hierarchisch organisiert. Den körperlichen, ökonomischen und logistischen Herausforderungen im Feld der Bildhauerei setzen die Mitglieder das Teilen von Erfahrungswissen, Werkzeugen, Kontakten und Netzwerken entgegen. Die altersübergreifende Struktur stellt eine Besonderheit im Kunstfeld dar.

 

 

Katalog zur Ausstellung

 

Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Ausgabe der Katalogreihe des Hamburger Bahnhof, herausgegeben von Silvana Editoriale Milano.

 

 

Kurator

 

Die Ausstellung wird kuratiert von Sam Bardaouil, Direktor Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart.

Diese Ausstellung endet in
222
Tage
7
Std
57
Min
45
Sek
Termine
Start03.07.2026
Ende28.02.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–20:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der GegenwartInvalidenstraße 50–51, 10557 Berlin

Der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart beherbergt reiche Sammlungen zeitgenössischer Kunst, die in einer Vielzahl von Ausstellungen gezeigt werden. Erst im Februar 1984 ging der Hamburger Bahnhof in die Verwaltung des Senats von West-Berlin über und wurde anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt teilweise restauriert. Mit der Präsentation »Reise nach Berlin« wurde der Bahnhof 1987 erstmals nach über vierzig Jahren wieder für Ausstellungen genutzt. Ein Jahr später übergab der Senat das Gebäude der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Künftig sollte in ihm ein Museum für zeitgenössische Kunst eingerichtet werden – für Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie und der Sammlung Marx. Nach einem umfassenden Umbau und der Sanierung durch den Architekten Josef Paul Kleihues wurde der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin am 3. November 1996 eröffnet. Das Gebäude wurde im Zuge dieser letzten Baumaßnahmen durch Kleihues um einen Anbau an der Wasserseite erweitert. Die zwischen 2004 und 2021 ins Haus gelangte Dauerleihgabe der Friedrich Christian Flick Collection machte eine umfängliche Erweiterung des Museums notwendig. Hierfür wurden die hinter dem Haupthaus liegenden Speditionshallen vom Architekturbüro Kuehn Malvezzi umgebaut und durch einen Übergang mit dem historischen Gebäude verbunden. Mit diesen sogenannten Rieckhallen hat sich die Ausstellungsfläche von 7.000 auf mehr als 10.000 Quadratmeter vergrößert. Heute gehört die Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart zu den größten und wichtigsten öffentlichen Sammlungen für zeitgenössische Kunst weltweit.