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Bern

Reise in die Freiheit. Capri – Skagen – Monte Verità

Die Ausstellung Reise in die Freiheit. Capri – Skagen – Monte Verità beleuchtet anhand von rund 70 Werken das Phänomen der Künstler:innen-Kolonie in Europa zwischen 1830 und 1930. 

 

In einer Zeit der gesellschaftlichen Umbrüche durch die industrielle Revolution erprobten Künstler:innen fernab von grossen Städten alternative Lebensentwürfe und soziale Utopien und rückten Themen wie Frauenemanzipation, queere Identität und Naturverbundenheit in den Mittelpunkt. Die Ausstellung stellt drei ausgewählte Sehnsuchtsorte vor und macht den künstlerischen Aufbruch in eine freie und gemeinschaftliche Zukunft erfahrbar. Sie konfrontiert uns mit romantischen und idealisierten Darstellungen von Landschaft neben naturalistischen – teilweise brutalen – Alltagsbildern von Arbeiter:innen, besonders von Fischern. Dabei verknüpft sie kunsthistorische und gesellschaftliche Fragestellungen von überraschender Aktualität miteinander. 

 

Ko-Kurator:innen: Livia Wermuth und Andreas Schwab

Diese Ausstellung beginnt in
7
Tage
11
Std
27
Min
46
Sek
Termine
Start30.10.2026
Ende31.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–20:00
Mittwoch10:00–17:00
Donnerstag10:00–17:00
Freitag10:00–17:00
Samstag10:00–17:00
Sonntag10:00–17:00
Veranstaltungsort
Kunstmuseum Bern
Kunstmuseum BernHodlerstraße 8–12, 3011 Bern

Das Kunstmuseum Bern ist eines der ältesten Kunstmuseen der Schweiz und wurde 1849 gegründet. 1879 öffnete das Kunstmuseum seine Tore am heutigen Standort an der Hodlerstraße in Bern, wo es noch heute zu Hause ist. Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung reicht von der Gotik bis zur Gegenwart und besteht derzeit aus über 4 000 Gemälden und Skulpturen sowie rund 50 000 Handzeichnungen, Druckgraphiken, Fotografien, Videos und Filmen. Damit ist sie nicht nur eine der wichtigsten und vielfältigsten Sammlungen in der Schweiz, sondern besitzt vor allem dank den Werkgruppen der Klassischen Moderne internationale Bedeutung. Leitbild Das Kunstmuseum Bern versteht sich als wandlungsfähige Plattform für eine vielstimmige und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Kunstwerken vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Sein Ziel ist ein lebendiges, dynamisches Zusammenspiel von Sammlung, Bewahrung, Forschung, Ausstellung und Vermittlung. Leitend ist dabei das Bestreben, drängende Themen unserer Gegenwart aus der Ressource unserer Sammlungen und in einem klar erkenntlichen kuratorischen Rahmen einem breiten Publikum zur Diskussion zu stellen. Der Schwerpunkt internationale Gegenwartskunst ist auch ein Ausgangspunkt für die beständige Ausweitung der Sichtweisen auf kanonisierte Kunstwerke und ihre historische Einbindung. Das Haus greift gesellschaftliche Diskurse auf und schaffen Raum für die Diskussion auch kontroverser Positionen. Es nähert sich den Werken, die ihm zur Bewahrung anvertraut sind, nicht nur kunsthistorisch, sondern betont sowohl deren Sinnlichkeit als auch ihren mitunter subversiven Charakter. Damit aktiviert es die vielschichtigen Bedeutungsebenen von Kunstwerken und unterstreichen die Gegenwärtigkeit von Kunst unabhängig von der Epoche ihrer Entstehung. Bei allen Formen der Vermittlung suchet es synergetische Verbindungen zwischen physischer und virtueller Präsenz. Ausgangspunkt dafür sind die Sammlungen des Kunstmuseum Bern, deren Akzente in bedeutenden Werkkomplexen unterschiedlicher Epochen liegen. Diese vielschichtigen Sammlungen sind Ausdruck unserer historischen Beziehung zu Bern und einer spezifischen Sammlungsgeschichte – sie sind auch mit ihren Auslassungen Kern unserer Identität.