demnächst
Bonn

Siebenundzwanzig | Twentyseven

Mit nur 27 Jahren starb August Macke 1914 wenige Wochen nach Beginn des 1. Weltkriegs. Trotz seines kurzen Lebens hinterließ er ein beachtliches Werk von allein 600 Gemälden, tausenden Grafiken, Skulpturen und kunsthandwerklichen Arbeiten. Neben seiner hohen Produktivität unternahm er unzählige Reisen und war ein aktiver Netzwerker. Sein früher Tod im Alter von 27 Jahren verbindet Macke mit einer ganzen Reihe an Personen aus der bildenden Kunst, der Literatur und vor allem der Musik, die in der Popkultur als sogenannter »Club 27« nahezu legendären Status erlangt haben. Sie alle haben gemeinsam, dass sie in ihren kurzen Leben wegweisende Leistungen hervorgebracht haben, fast so, als hätten sie ihren frühen Tod vorausgeahnt.

 

Die Ausstellung spürt diesem Mythos jung verstorbener Künstler:innen nach und blickt ausgehend von August Macke auf unterschiedliche Biografien von Ikonen der Musik-, Kunst- und Literaturgeschichte: Georg Trakl, Paul Adolf Seehaus, Dash Snow, Gerda Taro, Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison, Kurt Cobain, Amy Winehouse u.v.m. Zu sehen sind Gemälde, Fotografien, Skulpturen, Zeitdokumente, Plattencover, Plakate und persönliche Objekte, darunter insbesondere letzte Werke wie das Ölbild Abschied, das August Macke auf der Staffelei in seinem Atelier zurückließ. Aktuelle Arbeiten und ein interaktiver Mitmachraum laden zudem ein, der Frage nachzugehen: Was wäre, wenn sie länger gelebt hätten?

 

Die Ausstellung wird gefördert durch die Art Mentor Foundation Luzern. Begleitend erscheint ein zweisprachiger Katalog, der das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

 

Eröffnung: 24. Februar 2027, 19 Uhr

Diese Ausstellung beginnt in
142
Tage
11
Std
31
Min
32
Sek
Termine
Start25.02.2027
Ende05.09.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwoch11:00–17:00
Donnerstag11:00–19:00
Freitag11:00–17:00
Samstag11:00–17:00
Sonntag11:00–17:00
Veranstaltungsort
Museum August Macke Haus
Museum August Macke HausHochstadenring 36, 53119 Bonn

Das Museum August Macke Haus widmet sich der Pflege des Andenkens und des Werkes von August Macke und den rheinischen Expressionisten, der würdigen Instandhaltung des ehemaligen Wohn- und Atelierhauses von August Macke sowie der Erforschung und zeitgemäßen Vermittlung von Themen und Aspekten zu August Macke und seinem künstlerischen Umfeld bzw. dem Epoche-Phänomen des Expressionismus bis hin zu Verbindungen zur Gegenwartskunst durch Sonderausstellungen und Veranstaltungen. Dazu sammelt das Museum Werke und Dokumente von August Macke und den Rheinischen Expressionisten, unterhält ein Archiv sowie eine Bibliothek. Herzstück des Museums ist das ehemalige Wohn- und Atelierhaus von August Macke, in dem der Künstler von Anfang 1911 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges im August 1914 mit seiner Familie lebte und seine wichtigsten Schaffensjahre verbrachte. Seit 1991 ist es der Öffentlichkeit zugänglich. 2017 wurde das Künstlerhaus um einen großzügigen modernen Anbau erweitert. Seither ist in allen 14 Räumen des Hauses eine umfassende Ausstellung zu Leben und Werk des international renommierten Künstlers eingerichtet. Der daran anschließende funktionale Anbau ermöglicht den barrierefreien Zugang zum ehemaligen Wohn- und Atelierhaus von August Macke und umfasst neben den Räumen für Sonderausstellungen und Veranstaltungen, eine Dachterrasse, ein museumspädagogisches Atelier, eine Bibliothek, den Museumsshop und ein Museumscafé mit Terrasse im idyllischen Garten zwischen Künstlerhaus und Anbau, der durch eine hohe freistehende Glasfassade gegen die Straße abgeschottet ist. Das Museum August Macke Haus wird ohne staatliche oder städtische Subventionen von der Museum August Macke Haus gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben. Gesellschafter sind der Verein August Macke Haus e. V. und die Stiftung August Macke Haus der Sparkasse in Bonn.