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Hamburg

SKULPTURAL – Die neuen Galerien

Mit »SKULPTURAL. Die neuen Galerien« präsentiert die Hamburger Kunsthalle erstmals umfassend ihre Skulpturensammlung und das in einer medien- und epochenübergreifenden Schau: Auf 1.500 m² entfaltet sich ein Parcours mit fast 1.000 großen und kleinen Skulpturen, Reliefs, Gemälden, Grafiken, Fotografien, Raum- und Videoinstallationen aus 2.500 Jahren Bildgeschichte in überraschenden Gegenüberstellungen – von der Antike bis zur Gegenwart, von der zweiten zur dritten Dimension, von Miniatur bis monumental. 

 

Ein besonderer Fokus gilt dem neu entdeckten Sammlungsschatz: den Kleinstskulpturen – »sculptures en miniature«, wie sie der erste Direktor Alfred Lichtwark nannte. Rund 650 Spitzenwerke der Münz-, Medaillen- und Reliefkunst aus Gold, Silber und Bronze sind Teil der Schau. Diese Neuentdeckungen begegnen Meisterwerken aller Medien, so den überlebensgroßen Plastiken von Auguste Rodin oder Aristide Maillol, den Reliefs von Käthe Kollwitz oder Skulpturen von Elena Luksch-Makovsky. Antike Porträts treten in Dialog mit zeitgenössischer Fotografie, Tierplastiken von Edgar Degas begegnen zeitgenössischen Videoarbeiten, klassizistische Idealfiguren treffen auf Körperabgüssen der Pop-Art. Diese Begegnungen finden in modernisierten und umfassend gestalteten neuen Skulpturengalerien statt. 

 

Die Präsentation baut auf dem Forschungsprojekt »Von der zweiten zur dritten Dimension« auf, in dem rund 6.000 Münzen, Medaillen und Plaketten erstmals gesichtet, restauriert, digitalisiert und in ihren Kontexten erforscht werden. Damit wird der Bestand der Skulpturensammlung der Hamburger Kunsthalle um eine Vielzahl von Objekten von der Antike bis in die Moderne ergänzt. Zur Eröffnung werden erstmals ausgewählte Münzen, Medaillen und Plaketten über die Sammlung Online der Kunsthalle und im Portal ikmk (Interaktive Kataloge der Münzkabinette) öffentlich zugänglich.

 

 

Künstler:innen (Auswahl)

 

Marina Abramović, Lawrence Alma-Tadema, Eleanor Antin, Karel Appel, Hans Arp, Ernst Barlach, Joseph Beuys, Arnold Böcklin, Victor Bonato, Louis Alexandre Botté, Maximilian Bourgeois, Constantin Brancusi, Thorsten Brinkmann, François-Rupert Carabin, Anne Marie Carl-Nielsen, Jean-Baptiste Carpeaux, Giovanni Cavino, Jules-Clément Chaplain, Henri Chapu, Alexandre Charpentier, Jean Carriès, Roert Cauer d. Ä., Charles Henri Joseph Cordier, David d’Angers, Sebastian Dadler, Salvador Dalí, Aimé Jules Dalou, Maximilian Dasio, Edgar Degas, Daniel Dupuis, Henri Dubois, Marcel Duchamp, Julius von Ehren, James Ensor, Peter Friedl, August Gaul, Alberto Giacometti, Julio González, Anton Graff, Geneviève Granger, Henri Charles Guérard, Friedrich Hagemann, Mona Hatoum, Armand Francois-Joseph Henrion, Adolf von Hildebrand, Johann Georg Hinz, Jacob Jacobs, Juriaen Jacobsz, Max Klinger, Wilhelm Lehmbruck, Daniel Friedrich Loos und Friedrich Wilhelm Loos, Heinrich Kautsch, Fernand Khnopff, Käthe Kollwitz, Max Klinger, Eva Kmentová, Jannis Kounellis, Elena Kovylina, Henri Laurens, Maria Lassnig, Alphonse Eugène Lechevrel, Elena Luksch-Makowsky, Aristide Maillol, Marino Marini, Ewald Mataré, Henri Matisse, Adolph Menzel, Franz Xaver Messerschmidt, Olaf Metzel, Mariella Mosler, Bruce Nauman, Shririn Neshat, Ivan Pinkava, Victor Peter, Antonio Pisanello, Pablo Picasso, Hubert Ponscarme, Laure Prouvost, Christian Daniel Rauch, Man Ray, Hans Reinhart d. Ä., Johann Reteke, Germaine Richier, Jean Désiré Ringel d'Illzach, Pierre Roche, Auguste Rodin, Oscar Roty, Thomas Ruff, Otto Sigismund Runge, Johann Gottfried Schadow, Peter Sadofsky, Anton Scharff, Janet Scudder, Georges Segal, Jiri Seifert, Jaroslava Severová, Renée Sintenis, Daniel Spoerri, Christian Friedrich Tieck, Adriaen Valck, Mary Warburg, Hannah Wilke, Ovide Yencesse u. a.

Diese Ausstellung endet in
171
Tage
11
Std
30
Min
43
Sek
Termine
Start24.04.2026
Ende11.04.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–21:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Hamburger Kunsthalle
Hamburger KunsthalleGlockengießerwall 5, 20095 Hamburg

Die drei, nahe der Alster gelegenen, markanten Gebäude der Hamburger Kunsthalle beherbergen eine der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands. Die Kunsthalle ist eines der wenigen Museen, das einen Rundgang durch acht Jahrhunderte Kunstgeschichte ermöglicht. Sie ist ein exzellenter Ort, um Zusammenhänge zu entdecken und neue, überraschende Einblicke zu gewinnen. In der Präsentation der renommierten Sammlungsbestände und Wechselausstellungen werden die Entwicklungen der Kunst vom Mittelalter bis heute gezeigt. Mehr als 700 Werke sind ständig ausgestellt. Schwerpunkte bilden die norddeutsche mittelalterliche Malerei mit den Altären von Meister Bertram und Meister Francke, die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts, die deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts mit den umfangreichen Werkgruppen von Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge, Adolph Menzel und Max Liebermann sowie die Klassische Moderne mit Werken von Max Beckmann, Wilhelm Lehmbruck, Ernst Ludwig Kirchner, Edvard Munch und Paul Klee. Im Bereich der zeitgenössischen Kunst geben unterschiedliche Positionen der Hamburger Kunsthalle eine gewichtige Stimme im aktuellen Kunstgeschehen. Neben Ausstellungen finden Sie Künstler:innen der exzellenten Sammlung – wie z.B. Bruce Nauman, Gerhard Richter, Rosemarie Trockel und Sigmar Polke – in thematisch angelegten wechselnden Präsentationen. Das Kupferstichkabinett der Kunsthalle gehört mit seinen mehr als 130.000 Zeichnungen und Druckgraphiken und der durchgehend hohen Qualität dieser Sammlung zu den bedeutendsten in Deutschland. Im Harzen-Kabinett präsentiert ist stets eine Auswahl der reichen Bestände zu sehen, im Studiensaal des Kupferstichkabinetts können Sie sich einzelne Blätter vorlegen lassen. Neben der Sammlung erregt die Hamburger Kunsthalle international Aufmerksamkeit mit hochkarätigen Sonderausstellungen, die jährlich hunderttausende Besucher:innen in die Hansestadt locken. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Vermittlung der Museumsinhalte für alle Altersgruppen. So gehört die Kunsthalle beispielsweise zu den größten Anbietern außerschulischen Lernens in Hamburg. Durch das 2016 abgeschlossene Modernisierungsprojekt, das Dank einer außerordentlichen Spende der Dorit & Alexander Otto Stiftung in Höhe von 15 Millionen Euro ermöglicht wurde, verfügt die Hamburger Kunsthalle über zusätzliche Serviceeinrichtungen. Der Museumsshop direkt am Eingang bietet eine große Auswahl an Kunstbüchern, Plakaten, Postkarten und Designobjekten. Zum Verweilen lädt ein DAS LIEBERMANN , eines der schönsten Museumscafés Deutschlands. Ausblicke auf die Stadt und die Alster bietet das Café-Restaurant THE CUBE in der Galerie der Gegenwart.