Mit Werken von mehr als 100 Künstler:innen und -gruppen aus unterschiedlichen Zeiten und Orten dieser Welt eröffnet So wie wir sind auf 2.500 m2 vielgestaltige Perspektiven auf die Kunst der Gegenwart.
So gibt es Themenareale zu Darstellungen des Selbst oder Wahrnehmungen von Landschaft, zu Deutschlandbildern, zu formulierter Ermächtigung oder manifestierten Machthierarchien, zu neuen Perspektiven auf die Kunstgeschichte oder zum Alltag, zu Nationalismen oder Überwachung, aber auch zur vertikalen Form oder der Vielfalt des Schwarzen. Kunsthistorische Fragestellungen stehen damit ebenso im Fokus wie gesellschaftspolitische Diskurse. Haltungen aus den 1960er/1970er Jahren werden in die Gegenwart weiterentwickelt, renommierte Namen werden von jungen, noch zu entdeckenden Positionen herausgefordert und Sichtweisen der klassischen Kunstgeschichte gegen den Strich gebürstet.
Als verbindender roter Faden zieht sich das Potential von Kunst durch die Ausstellung, widerständige Sichtweisen auf das Bekannte zu entwickeln und überraschende Perspektiven auf das einzunehmen, was uns alle verbindet. So entstehen spannende, humorvolle, poetische und radikale Möglichkeiten, sich den Fragen unserer Zeit über die Kunst zu nähern.
Ausstellung auf Ebenen 1, 2 und 4 ½
Kuratiert von Ingo Clauß und Janneke de Vries