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Bremen

Soyeon An 형 – Die Schönheit der Unvollkommenheit

Mit der Ausstellung rückt Soyeon An (geb. 1988) die Formen und Ästhetik der traditionellen koreanischen Keramikkunst in den Mittelpunkt. (Hyeong) ist das koreanische Wort für »Form«, die in dieser Ausstellung besonders betrachtet wird. Anknüpfend an die Gestalt traditionell koreanischer Objekte, wie dem »Moon Jar« oder den »Totems« lässt die Künstlerin Formen entstehen, die von Imperfektion und Unvollkommenheit geprägt sind. Ohne Absicht oder Überhöhung offenbart sich eine stille Balance, in der Harmonie und Unregelmäßigkeit selbstverständlich nebeneinander bestehen.

 

In einigen Arbeiten zeigen sich zudem die feinen Linien des »Kintsugi«, der japanischen Tradition zerbrochene Keramik mit Gold oder Silber zu verbinden. Die Brüche werden nicht verborgen, sondern bewusst als »Narben« hervorgehoben – als stille Spuren von Vergänglichkeit, Wandlung und unbeständiger Schönheit.

Diese Ausstellung endet in
3
Tage
21
Std
53
Min
58
Sek
Termine
Start22.03.2026
Ende28.06.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–21:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Gerhard-Marcks-Haus
Gerhard-Marcks-HausAm Wall 208, 28195 Bremen

Das Gerhard-Marcks-Haus versteht sich als ein lebendiges, offenes und barrierefreies Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Es will Menschen für dieses Thema begeistern und ihnen einen persönlichen Zugang dazu ermöglichen. Das Museum zeigt Kunst von hoher Qualität einem so breit wie möglichen Publikum. Auf ein diverses Publikum reagiert es durch persönliche Ansprache und Offenheit. Aus der ursprünglichen Ausrichtung des Museums als »Einkünstlersammlung« für Gerhard Marcks (1889–1981) ergeben sich drei Konsequenzen für das Ausstellungsprogramm. Erstens liegt ein Akzent auf der individuellen visuellen Sprache eines Künstlers. Das Museum zeigt daher fast ausschließlich monografische Ausstellungen. Zweitens gibt es eine Sympathie für figürliche Positionen in der Bildhauerei. Drittens muss das Museum – in der Tradition des Namensgebers – resistent gegen Moden und Mechanismen des Kunstmarkts sein. Der Kern der Sammlung ist das Œuvre von Gerhard Marcks. Weitere Sammlungsbestände stärken die Position des Gerhard-Marcks-Hauses als Bildhauermuseum. Der Fokus liegt auf der figürlichen Tradition aus dem Umfeld des Namensgebers. Jede Sammlungserweiterung dient dazu, auch in der Zukunft das Werk von Gerhard Marcks und sein Umfeld bis in die Gegenwart hinein repräsentativ zeigen, vermitteln und verleihen zu können. Das Gerhard-Marcks-Haus hat ein großes Interesse daran, dass seine Sammlungsbestände auch außerhalb des Museums wahrgenommen werden können.