Erstmals wird im Westen der Republik das Werk von Hans Ticha (*1940) in einer Retrospektive vorgestellt.
Der bis zur Wende in der DDR tätige Künstler war vor allem als Illustrator von Büchern in Erscheinung getreten. Fernab vom offiziellen Kunstbetrieb der DDR schuf er jedoch auch ein malerisches Werk, das den hohlen Gesten und Ritualen des Arbeiter- und Bauernstaats mit feiner Ironie begegnete.
Seine an der Kunst der klassischen Moderne orientierte Malerei führt er auch im Westen fort und bleibt seiner kritischen Sicht der Dinge treu.
Eine Kooperation des Neuen Museums mit der Kunsthalle Rostock.
Eröffnung: 26. März 2026, 19 Uhr

