demnächst
Berlin

Togo: Neue Verbindungen knüpfen

Wie können koloniale Sammlungen heute neu gelesen werden? Die Ausstellung bringt historische Objekte aus Togo mit zeitgenössischen künstlerischen Perspektiven in den Dialog und lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung ein.

 

Togo und Deutschland verbindet eine gemeinsame, aber ungleiche Geschichte. Von 1884 bis 1919 war Togo eine deutsche Kolonie. Das Ethnologische Museum bewahrt eine vielfältige Sammlung aus dieser Zeit. Debatten über solche kolonialen Sammlungen haben sich international seit den 2010er Jahren intensiviert. Gemeinsam mit dem Wunsch aus Togo, die Sammlung sichtbar zu machen und togoische Perspektiven einzubeziehen, gaben sie Anstoß zu dieser Ausstellung.

 

Kolonialzeitlich geprägte Sammlungsbestände und zeitgenössische Kunst treten hier in Austausch: Forschende aus Togo und dem Museum haben heutige Kontextualisierungen der historischen Sammlung entwickelt. Kunstschaffende aus Togo und der Diaspora treten durch neu geschaffene Werke – Skulptur, Fotografie und Installation – in Dialog mit der geteilten Geschichte. Gemeinsam untersuchen sie, wie Ausstellungen Orte für zeitgenössische Perspektiven und ein vertieftes Verständnis werden können. Dabei zeigen sich sowohl Nachwirkungen der kolonialen Geschichte als auch Potenziale für neue Beziehungen.

 

Togo: Neue Verbindungen knüpfen lädt Sie zur Reflexion ein und gibt Impulse für einen zukunftsorientierten Umgang mit der kolonialen Sammlung aus Togo.

 

Kuratorin: Verena Rodatus

 

Beteiligte Wissenschaftler:innen: Essowassam Abika, Adama Ayikoué, Kokou Azamede, Aka Bebewou, Aqtime Edjabou, Hans Peter Hahn, Stéphane Kouzan, Gitti Salami, Ohiniko Mawussé Toffa

Beteiligte Künstler:innen: Matthieu Abalo, Tété Azankpo, Jacques M. Q. Do Kokou, Jerry Doe Orlando, Sadikou Oukpedjo, Anani Dodji Sanouvi, Elotodé Sokpoh 

Termine
Start28.11.2026
EndeLäuft auf unbestimmte Zeit
Öffnungszeiten
Montag10:30–18:30
Dienstaggeschlossen
Mittwoch10:30–18:30
Donnerstag10:30–18:30
Freitag10:30–18:30
Samstag10:30–18:30
Sonntag10:30–18:30
Veranstaltungsort
Humboldt Forum
Humboldt ForumSchloßplatz, 10178 Berlin

Durch das Zusammenführen herausragender Sammlungen und mit einem vielfältigen Programm aus Ausstellungen, Veranstaltungen, Bildung und digitalen Angeboten regt der Besuch zu neuen Erkenntnissen über die Welt von gestern, heute und morgen an. Ein Haus, vier Akteure – an diesem zukunftsweisenden Projekt arbeiten partnerschaftlich die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) mit dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin (SMB), Kulturprojekte Berlin und Stadtmuseum Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss. Staatliche Museen zu Berlin Die Staatlichen Museen zu Berlin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz präsentieren auf der zweiten und dritten Etage des Humboldt Forums in groß angelegten Ausstellungen die weltberühmten Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst. Kulturprojekte Berlin und Stadtmuseum Berlin BERLIN GLOBAL, die Berlin Ausstellung im ersten Obergeschoss des Humboldt Forums, entstand als Koproduktion von Kulturprojekte Berlin und dem Stadtmuseum Berlin. Humboldt-Universität zu Berlin Mit dem Humboldt Labor präsentiert die Humboldt-Universität zu Berlin im 1. Obergeschoß des Humboldt Forums eine lebendige Ideenwerkstatt, in der Spitzenforschung in den Dialog mit dem Publikum tritt. Auf rund 1.000 qm gibt die Humboldt-Universität Einblick in die Vielfalt und Relevanz von Wissenschaft. Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss Die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss ist Betreiberin und Bauherrin des Humboldt Forums. Sie entwickelt und realisiert kulturelle und künstlerische Veranstaltungen, Ausstellungsprojekte und Vermittlungsangebote, unterhält eine ständige Ausstellung zur Geschichte des Ortes und sie koordiniert die Aktivitäten der weiteren Akteure im Humboldt Forum.