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Frankfurt am Main

Triangular – New Frankfurt Kitchen 2040

Genau 100 Jahre nach der Gestaltung der historischen Frankfurter Küche durch Margarete Schütte-Lihotzky präsentiert die Ausstellung Triangular. New Frankfurt Kitchen 2040 visionäre Designkonzepte für das zukünftige Leben rund um Ernährung und Nahrungszubereitung. Internationale Design-Studierende vom Politecnico di Milano, der Technischen Universität Delft und der İstanbul Teknik Üniversitesi haben in Zusammenarbeit mit der De’Longhi Braun Household GmbH und der rams foundation wegweisende Modelle, Prototypen und Kurzfilme entwickelt. Die Ausstellung ist ein offizieller Beitrag zur World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und wird im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt gezeigt.

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Studierenden und ihre Arbeiten. Die Nachwuchstalente bieten greifbare Visionen für funktionale, barrierefreie und nachhaltige Zukunftskonzepte. Sie präsentieren nicht nur zukunftsweisende Küchenentwürfe, sondern auch innovative Haushaltsprodukte und Objekte, die eng mit der Lebensmittelproduktion, -zubereitung und dem -konsum verknüpft sind. Die kulturellen Unterschiede und vielfältigen Hintergründe der Studierenden aus Italien, den Niederlanden und der Türkei prägen die verschiedenen Entwürfe maßgeblich und gleichzeitig fundieren viele der Konzepte auf dem gleichen Grundgedanken oder auf ähnlichen Zukunftsszenarien.

 

Insgesamt werden 21 wegweisende Arbeiten mit Modellen und Prototypen ausgestellt. Weitere 30 Konzepte werden als von den Studierenden selbst erstellte Kurzfilme präsentiert.

 

Um den Fokus auf die Innovationskraft zu lenken, lösen sich die Entwürfe bewusst vom klassischen Raumkonzept. Sie orientieren sich an globalen Megatrends und sind in vier zentrale Säulen gegliedert:

 

Economy
Die Küche passt sich intelligent an kleinere Wohnräume an und fokussiert sich auf die wesentlichen Praktiken des Kochens, um aus minimalen Ressourcen maximalen Wert zu schöpfen.

 

Society
Die Küche wird zu einem Raum für Entschleunigung und Gemeinschaft, der nachhaltige Gewohnheiten sowie den sozialen Zusammenhalt in einer schnelllebigen Zeit fördert.

 

Humanity
Das menschliche Erlebnis rückt wieder in den Fokus; Produkte agieren als bedeutungsvolle Begleiter statt als rein auf Effizienz getrimmte Maschinen.

 

Culture
Die Küche spiegelt die kulturelle Vielfalt einer vernetzten Welt wider, integriert verschiedenste Kochpraktiken und feiert das Teilen von Identitäten und Traditionen.

 

Das Projekt Triangular ist eine Zusammenarbeit zwischen der De’Longhi Braun Household GmbH, der rams foundation und den drei renommierten Design-Hochschulen Politecnico di Milano, Technische Universität Delft (TUDelft) und İstanbul Teknik Üniversitesi (İTÜ).

Diese Ausstellung beginnt in
32
Tage
13
Std
6
Min
43
Sek
Termine
Start07.11.2026
Ende29.11.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–20:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Museum Angewandte Kunst
Museum Angewandte Kunst Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt

Als lebendiger Ort des Entdeckens richtet das Museum Angewandte Kunst seit seiner Wiedereröffnung im April 2013 und unter der Leitung des Direktors Prof. Matthias Wagner K den Fokus auf die Wahrnehmung gesellschaftlicher Strömungen und Entwicklungen, mit einem Schwerpunkt auf Design, Mode und Performativem. Vor dem Hintergrund seiner bedeutenden Sammlungen will es Verborgenes sichtbar machen und Beziehungen schaffen zwischen den Geschehnissen und Geschichten rund um die Dinge. Die wechselnden Ausstellungen erzählen von kulturellen Werten und sich wandelnden Lebensverhältnissen. Darüber hinaus verweisen sie stets auch auf die Frage, was angewandte Kunst heute ist und sein kann und zeigen das ihr eigene Spannungsfeld zwischen Funktion und ästhetischem Mehrwert auf. Mit neuen Präsentationsformaten geht das Museum Angewandte Kunst auf Distanz zu den traditionellen, aus dem 19. Jahrhundert stammenden Sammlungs- und Ordnungskriterien. An die Stelle einer Auseinandersetzung mit den Objekten allein aus ihrer Historie heraus ist ein Aus- und Verhandeln von zeit- und unzeitgemäßen Betrachtungen getreten, woraus Fragestellungen erwachsen, denen in thematischen Ausstellungen mit immer wieder neuen Objektkonstellationen begegnet wird. Die 2014 eröffnete Präsentation Elementarteile. Aus den Sammlungen ist hierbei zentral. Für diese »museale Herzkammer« wurden aus allen Sammlungsbereichen, Geografien und Zeiten Exponate ausgewählt, die gerade in ihrer Unterschiedlichkeit nebeneinander stehen. An dieser Stelle zeigt das Museum Angewandte Kunst sein Potenzial, legt seine Sammlungsgeschichte und den Ausgangspunkt kuratorischer Praxis offen.

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