Die »Unendliche Ausstellung« umfasst inzwischen 22 Kunstwerke aus der Sammlung des Hamburger Bahnhof im Innen- und Außenraum des Museums. Microsite und Booklet führen durch Museum, Garten sowie angrenzende Bereiche und verbinden Sammlung, Geschichte, Gebäude und Nachbarschaft. Zum Rundgang zählen Dan Flavins Lichtinstallation (1996), historische Orte wie der ehemalige Grenzübergang Invalidenstraße, Christian Boltanskis »The Missing House« in der Großen Hamburger Straße (1990) sowie jährliche Auftragsarbeiten von den Berliner Künstlerinnen Judith Hopf (2023), Claudia Wieser (2024). Zum Open House (13. bis 15. Juni 2025) eröffnet Susan Philipszs Soundinstallation.
Die Ausstellung wird jedes Jahr um eine Neuproduktion ergänzt, die dauerhaft für die Sammlung der Nationalgalerie erworben wird. Da bisher alle Werke von Künstlern realisiert wurden, wurden zwischen 2023 und 2025 Künstlerinnen eingeladen. Die Installationen »dem Kirschbaum ähnelnde Essigbaumäste« und »Regen« der in Berlin lebende Künstlerin Judith Hopf von 2023 thematisieren Energien und Widerständigkeiten von Natur, die jenseits des menschlichen Einflusses liegen, und sind im Übergang zum Ostflügel zu sehen. Seit Juni 2024 ist ein gefliestes Werk von der in Berlin lebenden Künstlerin Claudia Wieser auf dem runden Fahrstuhlschacht am Eingang des Restaurants zu sehen. Die schottische Klangkünstlerin Susan Philipsz entwickelte für die »Unendliche Ausstellung« eine neue Soundinstallation für den Innenhof des Hamburger Bahnhof, in der sie sich mit dem Ort und seiner Geschichte auseinandersetzt.
Kuratorisches Team
Die Ausstellung wird kuratiert vom Team des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart.

