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Bremen

Usha Seejarim – Life Force

Aus Anlass des neben dem Gerhard-Marcks-Haus neu aufgestellten Mahnmals »Force – Death by Drowning« zeigt eine Kabinettausstellung im Museum Papierarbeiten der für das Denkmal verantwortlichen südafrikanischen Künstlerin Usha Seejarim (geb. 1974). »Life Force« verbindet die Auseinandersetzung mit struktureller Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und institutioneller Gewalt mit den Themen Resilienz, Würde und Beharrlichkeit des menschlichen Lebens angesichts von Unterdrückung. Die Werkgruppe, die über das Material (Papier aus Schalen der Kaffeebohne) auch auf Bremens Rolle im weltweiten Kaffeehandel verweist, lässt über die benutzten Wortkombinationen über Heimat, Zugehörigkeit und Ausgrenzung nachdenken.

Diese Ausstellung beginnt in
9
Tage
14
Std
25
Min
47
Sek
Termine
Start01.11.2026
Ende13.12.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–21:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Gerhard-Marcks-Haus
Gerhard-Marcks-HausAm Wall 208, 28195 Bremen

Das Gerhard-Marcks-Haus versteht sich als ein lebendiges, offenes und barrierefreies Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Es will Menschen für dieses Thema begeistern und ihnen einen persönlichen Zugang dazu ermöglichen. Das Museum zeigt Kunst von hoher Qualität einem so breit wie möglichen Publikum. Auf ein diverses Publikum reagiert es durch persönliche Ansprache und Offenheit. Aus der ursprünglichen Ausrichtung des Museums als »Einkünstlersammlung« für Gerhard Marcks (1889–1981) ergeben sich drei Konsequenzen für das Ausstellungsprogramm. Erstens liegt ein Akzent auf der individuellen visuellen Sprache eines Künstlers. Das Museum zeigt daher fast ausschließlich monografische Ausstellungen. Zweitens gibt es eine Sympathie für figürliche Positionen in der Bildhauerei. Drittens muss das Museum – in der Tradition des Namensgebers – resistent gegen Moden und Mechanismen des Kunstmarkts sein. Der Kern der Sammlung ist das Œuvre von Gerhard Marcks. Weitere Sammlungsbestände stärken die Position des Gerhard-Marcks-Hauses als Bildhauermuseum. Der Fokus liegt auf der figürlichen Tradition aus dem Umfeld des Namensgebers. Jede Sammlungserweiterung dient dazu, auch in der Zukunft das Werk von Gerhard Marcks und sein Umfeld bis in die Gegenwart hinein repräsentativ zeigen, vermitteln und verleihen zu können. Das Gerhard-Marcks-Haus hat ein großes Interesse daran, dass seine Sammlungsbestände auch außerhalb des Museums wahrgenommen werden können.