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Stade

Verena Issel

Die gebürtige Norwegerin Verena Issel (*1982) hat neben Freier Kunst auch Klassische Philologie studiert, also Latein und Altgriechisch. Sie arbeitet als Professorin in Cottbus und als Künstlerin in Berlin. Ausstellungen und Artist-in-Residence-Programme führten sie in verschiedenste Länder weltweit. Und so sind auch ihre Werke von vielschichtigen Fundamenten und grenzenlosem Denken durchdrungen: Issel verbindet Inszenierung und Analyse, Material und Bedeutung, Gegenwart und Geschichte zu klugen, spielerischen Erzählungen. 

 

In ihren Gemälden, Objekten und raumgreifenden Installationen richtet sie den Blick auf Dinge, die uns täglich begleiten, und lädt dazu ein, sie neu zu lesen. So wird bei Issel ein Bild von poppig-bunten Badelatschen zur Frage nach Konsum, Verantwortung und globalen Produktionsketten. Antike Säulen formt sie aus farbigem Schaumstoff nach, einem günstigen Material, mit dem so leicht das Sein mit dem Schein verwechselt werden kann. Für die Nischen und Kabinette des Kunsthauses entwickelt Issel ortsbezogene Raum-Bilder, die das Umfeld mit einem feinen Abstand betrachten und zugleich neu erfahrbar machen. Ihre Arbeiten erzählen mit Witz und Präzision davon, wie Individuum und Gesellschaft ineinandergreifen.

 

Nach zahlreichen internationalen Ausstellungen zeigt Verena Issel in Stade eine große Auswahl ihrer Werke der letzten Jahre und entwickelt neue Arbeiten direkt vor Ort. 

Diese Ausstellung beginnt in
213
Tage
8
Std
18
Min
23
Sek
Termine
Start05.06.2027
Ende31.10.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–17:00
Mittwoch10:00–19:00
Donnerstag10:00-17:00
Freitag10:00-17:00
Samstag10:00-18:00
Sonntag10:00-18:00
Veranstaltungsort
Kunsthaus Stade
Kunsthaus StadeWasser West 7, 21682 Stade

Das Kunsthaus Stade befindet sich in einem prachtvollen Kaufmannshaus aus dem Jahr 1667, direkt am Alten Hafen der Hansestadt Stade. Es ist ein museales Kleinod im Umland von Hamburg, nahe des Alten Landes, das sich großer Beliebtheit erfreut. Das Stammpublikum aus den umliegenden Metropolen schätzt die regelmäßig wechselnden Ausstellungen zur Klassischen Moderne und zeitgenössischen Kunst, die auf drei Etagen präsentiert werden. In der pittoresken Atmosphäre des historischen Fachwerkhauses werden Klassiker der bildenden Kunst ebenso wie junge künstlerische Positionen gezeigt. Hannah Höch, August Macke, Georges Braques, Oskar Kokoschka und Max Pechstein sind Vertreter des 20. Jahrhunderts, denen deutschlandweit beachtete Ausstellungen gewidmet wurden. Darüber hinaus werden jährlich namhafte Gegenwartskünstlerinnen und -künstler vorgestellt, bislang etwa Dirk Meinzer, Thorsten Brinkmann oder Jonathan Meese, Daniel Richter und Tal R. Die charmanten Räume des Kunsthauses inspirieren immer wieder zu ortsspezifischen Werken, die oft im Kontrast zu der historischen Kulisse des Hauses stehen. Das höchste Fachwerkhaus am Wasser West diente ursprünglich als Speicher- und Kaufmannshaus. Die an der Fassade noch sichtbaren Speichertore und Kranbalken zeugen von dieser Zeit. Thematische Ausstellungen zu unterschiedlichen Künstlerkolonien prägten die ersten Jahre der Ausstellungstätigkeit. Heute gehört das Gebäude dem Landkreis Stade, das seit 1987 als Kunsthaus genutzt wird und eines von drei Ausstellungsorten der Museen Stade ist. Es ist von Kunstliebhabern zahlreich besucht und als sehenswerter Ausstellungsort bekannt.

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