Im Werk von Verena Merz (1959–1990) treffen fabelhafte Tierwesen auf abstrakte Formen und Motive des zeitgenössischen Alltags. Mit poetischer Kraft und häufig zivilisationskritischem Blick verband die in Paris ausgebildete St. Galler Künstlerin Mythologie und Gegenwart in ihren Gemälden, Mischtechniken und großformatigen Zeichnungen. Ihre Arbeiten zeugen von einem tiefen Interesse an Ethnologie, am »Urzustand« des Daseins und an der Verbindung von Text und Bild. Die zweite Kabinett-Ausstellung des Jahres würdigt dieses facettenreiche Werk – ein bedeutendes Œuvre, das sie trotz ihres frühen Todes hinterließ.
Vernissage: 6. November 2026, 18:30 Uhr

