Hanna Maxi entwickelt im Wachhaus auf der Raketenstation eine ortspezifische, intuitive Anordnung verschiedener Werke, die während ihrer Zeit an der Kunstakademie entstanden. Sie zeigt in ihrer Installation unter anderem modulare Papierarbeiten, die sie als Fragmente zu etwas Größerem zusammenfügt, modular wie ein Setzkasten, der immer neu angeordnet werden kann. Die Papierarbeiten werden an der Wand befestigt, passen sich an die Raumgegebenheiten an und können nach dem Abreißen nicht mehr verwendet werden. So schreiben sich die Fragmente in den Ort ein und markieren ihn, bevor sie mit Ende der Ausstellungslaufzeit vergehen. Die Anordnung der Werke und damit die Installation existiert nur so lange, wie die Ausstellung dauert und markiert als flüchtige Momentaufnahme den Abschluss von Hanna Maxis Studium.
Die Wachhaus-Ausstellungsreihe ist eine Kooperation mit der Kunstakademie Düsseldorf, in deren Rahmen Studierende im zweimonatigen Rhythmus jeweils eine neue Installation vor Ort realisieren. Nach einem Zyklus von sechs Präsentationen wird ein Beitrag im Folgejahre im Rahmen einer Preisverleihung ausgezeichnet.
Eröffnung: 11. Januar 2026, 14 Uhr

