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Oldenburg

Weltbilder im Wandel – Landschaften von Arkadien bis Anthropozän

Die Sonderausstellung »Weltbilder im Wandel. Landschaften von Arkadien bis Anthropozän« im Oldenburger Schloss zeigt Landschaftsdarstellungen aus den letzten sechs Jahrhunderten. Gemälde und Zeichnungen von J. H. W. Tischbein, Erich Heckel oder Gerhard Richter treffen auf Videokunst und Installationen der Gegenwart.

 

Seit jeher versuchen die Menschen, ihre Umwelt künstlerisch zu erfassen. Im historischen Verlauf bis heute offenbart sich eine Dynamik der Wechselwirkung: Einerseits spiegeln die Darstellungsformen von Landschaften das jeweilige Weltbild wider, andererseits beeinflusst das ästhetische Erleben von Kunstwerken den Blick auf den realen Raum. Im Europa der Neuzeit vermittelt besonders die Malerei unterschiedliche Vorstellungen davon, welche Nutzen, Weisheiten oder auch Gefahren in der Natur verborgen sein mögen.

 

Die Ausstellung möchte einige der zentralen Geisteshaltungen, die über die Epochen entstanden sind, aufgreifen und anhand ausgewählter Werke veranschaulichen. Dazu werden historische Exponate aus der Sammlung des Landesmuseums Kunst & Kultur Oldenburg mit aktuellen Arbeiten von international tätigen Kunstschaffenden gezeigt. Themenfelder wie Mythologie, Ökologie oder Agrarwirtschaft eröffnen vielschichtige Perspektiven auf ein traditionsreiches Genre, dessen Potenzial nicht nur historisch gesehen häufig unterschätzt wird.

 

Mit Arbeiten von Hans am Ende, Viktor Brim, Dorota Gawęda/Eglė Kulbokaitė, Erich Heckel, Philips Augustyn Immenraet, Eline Kersten, Till Langschied, Theodor Presuhn d. Ä., Franz Radziwill, Gerhard Richter, Martel Schwichtenberg, Ludwig Philipp Strack, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Ernst Willers und weiteren.

Diese Ausstellung endet in
101
Tage
12
Std
20
Min
48
Sek
Termine
Start10.10.2026
Ende07.02.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00