Mönchengladbach
Museum

Museum Abteiberg

Abteistraße 27 / Johannes-Cladders-Platz, 41061 Mönchengladbach

Das Museum Abteiberg besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen der Kunst seit 1960 sowie eine kleinere Sammlung des Expressionismus und der modernen Avantgarden. Neben wechselnden Präsentationen der Sammlung realisiert das Museum Ausstellungen internationaler zeitgenössischer Kunst. Im Skulpturengarten des Museums sind Werke der vergangenen 50 Jahre zu sehen, die teilweise speziell für diesen Ort geschaffen wurden.

 

Eröffnet im Jahr 1982 gilt das Museum Abteiberg international als das erste Museum der Postmoderne. Die Architektur des Museums entwarf der Wiener Architekt Hans Hollein, ausgehend von neuen Begriffen der Gegenwartskunst in den 1960er Jahren, in enger Zusammenarbeit mit dem Museumsdirektor Johannes Cladders. Zuvor fanden im alten Städtischen Museum Mönchengladbach die erste große Museumsausstellung von Joseph Beuys (1967) sowie viele frühe Ausstellungen heute bedeutender Künstler statt, wie beispielsweise: Carl Andre, Bernd und Hilla Becher, Daniel Buren, Marcel Broodthaers und Gerhard Richter.

 

Die Erforschung der Geschichte spielt am Museum Abteiberg eine ebenso zentrale Rolle wie die Auseinandersetzung mit der Gegenwart und die Bewahrung und stetige Erweiterung der Sammlungsbestände. Darüber hinaus wird ein breites Vermittlungsangebot ständig aktualisiert.

Veranstaltungen und Ausstellungen

09.12.22 - 31.12.28

Studienraum Provenienzforschung

Im Rahmen der Ausstellung 100 Jahre Stiftung Walter Kaesbach. Expressionismus am Museum Abteiberg (9. Dezember 2022 bis 7. Januar 2024) entstand in Kooperation mit Studierenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der Studienraum Provenienzforschung, der auch über den Zeitraum der Ausstellung hinaus erhalten bleibt.

 

Schon seit vielen Jahren erforscht das Museum Abteiberg die Herkunft seiner Sammlung, um einen möglichen NS-verfolgungsbedingten Entzug zwischen 1933 und 1945 auszuschließen. Gerade in den 1950er und 1960er Jahren, als das städtische Museum Mönchengladbach Werke der klassischen Moderne ankaufte, waren auf dem Kunstmarkt viele Objekte im Umlauf, bei denen es sich um Raubkunst der Nationalsozialisten aus jüdischem Besitz handelte. Diese Kunstwerke gilt es, in den Sammlungen ausfindig zu machen und den Eigentümer:innen oder Erb:innen zurück zu geben. Vor diesem Hintergrund gehört die Provenienzforschung, also die Erforschung der Herkunft der Objekte, zu den Kernaufgaben eines jeden Museums.

 

Die Studierenden des Studiengangs Kunstvermittlung und Kulturmanagement stellten sich die Frage, wie sich die komplexe Arbeit der Provenienzforschung in einem Museum für das Publikum anschaulich vermitteln lässt. Sie erarbeiteten für Ernst Ludwig Kirchners Weiblicher Akt im Grünen (1914/15) einen Zeitstrahl, der die Geschichte des Gemäldes auf kunst- und zeithistorischer Ebene erfahrbar macht. Durch eine Auslassung in der Wand ist im Studienraum die Rückseite des Kunstwerks sichtbar. Ausgehend von den dort befindlichen Etiketten sind nun der Forschungsprozess und die Bewertung der Quellen in einem wandgroßen Schaubild nachvollziehbar. Weitere Beschilderungen erklären wichtige Begriffe der Provenienzforschung und das Prinzip der sogenannten »Provenienzampel«. An jedem Ersten Sonntag im Monat stehen Art Guides für Fragen und Gespräch zur Verfügung.

20.11.25 - 22.11.26

SAMMLUNG/ARCHIV ANDERSCH. Feldversuch #5: Saito – Ay-O

Mit Feldversuch #5: Saito – Ay-O geht die alphabetisch strukturierte Versuchsreihe, in der die Fluxus-Bestände von SAMMLUNG/ARCHIV ANDERSCH seit 2021 präsentiert werden, ab dem 20. November 2025 in die letzte Runde.

 

Humorvolle Druckgrafiken von Tomas Schmit und André Thomkins sowie Schachspiele von Takako Saito und Multiples aus Daniel Spoerris Edition MAT zeigen einmal mehr, welch großen Stellenwert das Spielerische bei Fluxus einnimmt. Zusammengetragen wurde die Kollektion mit Werken und Dokumenten von über 50 Künstler:innen von Dorothee und Erik Andersch, die seit Ende der 1960er Jahre Teil des Fluxus-Netzwerks in Düsseldorf waren.

 

Seit 2017 im Besitz des Museums Abteiberg, soll SAMMLUNG/ARCHIV ANDERSCH langfristig in Form eines Schaumagazins zu einer Anlaufstelle für Forschung zu Fluxus und Kunst der 1960er und 1970er Jahre werden. Zur Vorbereitung auf die Einrichtung eines solchen Ausstellungsformats inmitten des Museums ist in der letzten Ausgabe der Feldversuche die Meinung der Besucher:innen gefragt: Wie haben Ihnen die Feldversuche gefallen? Was wünschen Sie sich für das geplante Schaumagazin?

 

Die gesammelten Anregungen fließen in den kommenden Jahren in die Entwürfe für die Präsentation des Gesamtbestands von SAMMLUNG/ARCHIV ANDERSCH ein.

 

Die Ausstellung präsentiert neben Werken von Takako Saito und Ay-O unter anderem auch Tomas Schmit, Mieko Shiomi, Daniel Spoerri, Ben Vautier, Wolf Vostell, Robert Watts und Emmett Williams.   

23.04.26 - 25.10.26

ERWERBUNG DER ZEICHNUNG – Ernte (1911) von August Macke

Für die Sammlung des Museums Abteiberg wurde die Zeichnung Ernte von August Macke wiedererworben, die 1928 Teil der Mönchengladbacher Walter Kaesbach Stiftung war:

 

August Macke (1887–191)
Ernte, 1911
62,1 x 47,7 cm
Wachskreide auf Transparent-Zeichenpapier
Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Inv.-Nr. 10755 [Werkverzeichnis-Nr. 864]

 

Im Jahr 1937 beschlagnahmten die Nationalsozialisten Kunstwerke in öffentlichen Museen als sogenannte »Entartete Kunst«, so auch die expressionistischen Werke der Walter Kaesbach Stiftung im damaligen Städtischen Museum Mönchengladbach, einschließlich Mackes Zeichnung. Die NS-Aktion »Entartete Kunst« bezeichnet die systematische Beschlagnahme moderner Kunstwerke durch das Regime ab 1937. Anders als im Fall von NS-Raubgut zog der Staat dabei überwiegend eigene Museumsbestände ein; durch ein NS-Gesetz erhielt er 1938 Verfügungsgewalt über die Kunstwerke. Nach dem Zweiten Weltkrieg hob der Alliierte Kontrollrat das Gesetz nicht auf. Es wurde beschlossen, dass keine Rückabwicklung stattfinden sollte. Die Besitzerwechsel im Zuge der Beschlagnahme sind bis heute juristisch anerkannt.

 

Der Ankauf wurde durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Kulturstiftung der Länder gefördert. Die Erwerbung der Zeichnung von August Macke ist sowohl von sammlungs- als auch von museumshistorischer Bedeutung: 1922/28 legte die Walter Kaesbach Stiftung in Mönchengladbach den Grundstein für ein Museum der Gegenwartskunst, als welches sich das Museum Abteiberg bis heute versteht.

 

 

Walter Kaesbach Stiftung 1922/28 – Aktion »Entartete Kunst« 1937

 

1922 stiftete der gebürtige Mönchengladbacher Walter Kaesbach (1879–1961) 97 expressionistische Kunstwerke von Lyonel Feininger, Erich Heckel, Heinrich Nauen, Emil Nolde und Christian Rohlfs an seine Heimatstadt. Zunächst ging die Stiftung an einen eigens gegründeten Kunstverein; 1928 schließlich erfolgte die Schenkung an die Stadt Mönchengladbach. Dabei reduzierte Kaesbach das Konvolut auf 76 Werke, erweiterte es zugleich um Positionen wie Ernst Ludwig Kirchner, Wilhelm Lehmbruck und August Macke mit dessen nun wiedererworbener Zeichnung – einem Geschenk von Alfred Hess. Unterstützt von Hess hatte Kaesbach den Expressionismus im Städtischen Museum in Erfurt etabliert, das er seit 1920 leitete. 1924 wurde Kaesbach Direktor der Kunstakademie Düsseldorf, wo er einflussreich für die Lehre der künstlerischen Avantgarde wurde und unter anderem Ewald Mataré und Paul Klee als Professoren berief. 1933 entließen ihn die Nationalsozialisten.

 

1937 wurde der Großteil der Kunstwerke aus der Stiftung Kaesbach in Mönchengladbach im Rahmen der NS-Aktion »Entartete Kunst« beschlagnahmt. Viele Werke gelten bis heute als verschollen. Nach 1945 erwarb das Museum zunächst drei Kunstwerke zurück: 1965 das Gemälde Roter Hirte mit Tieren von Heinrich Campendonk, als Dauerleihgabe des Landes Nordrhein-Westfalen, 1966 Christian Rohlfs‘ Gottvater, den ersten Menschen modellierend, mit Förderung des Westdeutschen Rundfunks, und 1979 das Bild Flandrische Ebene von Erich Heckel, mit Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen; 2024 konnte nun auch die Zeichnung von August Macke wieder in den Sammlungsbestand eingehen.

 

Das Museum Abteiberg erforscht seit vielen Jahren intensiv die Stiftung von Walter Kaesbach und deren Bedeutung für die Museums- und Sammlungsgeschichte. 2022 fand die Ausstellung 100 Jahre Stiftung Walter Kaesbach. Expressionismus am Museum Abteiberg statt. Sie zeigte die 1937 im Museum verbliebenen sowie die später zurückerworbenen Werke der Stiftung. Um den Verbleib der verschollenen Werke zu ermitteln, entstand eine Kooperation mit der Forschungsstelle »Entartete Kunst« am Institut für Kunstgeschichte der Freien Universität Berlin (Leitung Dr. Meike Hoffmann). Zum anderen zeigte die Ausstellung die neuen Ankäufe expressionistischer Kunst nach 1945. Angesichts der Fehlstelle in der Sammlung bemühte sich der erste hauptamtliche Direktor des Mönchengladbacher Museums Heinrich Dattenberg bis in die 1960er Jahre hinein, eine neue Expressionismus-Sammlung aufzubauen. 

 

 

August Mackes Ernte

 

Mackes Zeichnung Ernte, die 1911 in Kandern im Schwarzwald entstand, hat einen besonderen Stellenwert im Gesamtwerk des Expressionisten: Die Motivik aus dem ländlich-agrarischen Bereich ist in Mackes Œuvre im Verhältnis zu Motiven aus dem Stadtraum eine Besonderheit. Urbane Motive zeigen etwa die drei Bleistift- und Kohlezeichnungen aus den Jahren 1913 und 1914 von Macke, die 1954 für die Sammlung des Städtischen Museums Mönchengladbach erworben wurden. Die ungewöhnlich großformatige Zeichnung Ernte wird im Werkverzeichnis von Ursula Heiderich als Vorarbeit für das verschollene Gemälde Ernte beschrieben; zugleich kann die vollständig ausgeführte bildraumfüllende Zeichnung mit ihrer einnehmenden Dynamik als ein autonomes Kunstwerk innerhalb des umfangreichen zeichnerischen Werks des Künstlers betrachtet werden.

 

 

Provenienzforschung – »Objektbiografie« der Zeichnung Ernte

 

August Mackes Ernte ist ab dem 23. April 2026 im Studienraum Provenienzforschung als Teil der aktuellen Sammlungspräsentation des Museums Abteiberg zu sehen. Das Konzept des Studienraums geht auf eine Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem dortigen Studiengang Kunstvermittlung und Kulturmanagement zurück und entstand 2022 im Rahmen der Ausstellung 100 Jahre Stiftung Walter Kaesbach. Der Studienraum Provenienzforschung erläutert den Hintergrund der nationalsozialistischen Propaganda-Aktion »Entartete Kunst«. Exemplarisch wird die Herkunftsgeschichte eines 1964 erworbenen Gemäldes von Ernst Ludwig Kirchner in der Museumssammlung veranschaulicht. In diesem Kontext wird nun auch Mackes Ernte gezeigt und die »Objektbiografie« dieser Zeichnung vermittelt.

 

Nach der Beschlagnahme 1937 wurde Mackes Werk zunächst im Schloss Schönhausen in Berlin aufbewahrt, wo die Nationalsozialisten »international verwertbare« Kunstwerke lagerten. 1939 erwarben es die Sammler Emanuel und Sofie Fohn, Rom/München, im Bildertausch vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, bis Sofie Fohn es 1958 auf dem Kunstmarkt verkaufte. Danach wechselte die Zeichnung mehrfach die Eigentümerschaft über Stationen im Kunsthandel und in privaten Sammlungen im In- und Ausland. Zuletzt konnte das Werk bis zur Erwerbung durch das Museum dank der Hilfe von Dr. Michael Reisen-Hall, Mönchengladbach, vor einem erneuten Weiterverkauf gesichert werden.

Im Studienraum Provenienzforschung kommt auch ein weiterer Themenkomplex ausführlich zur Sprache: der NS-Kunstraub an jüdischen Bürger:innen zwischen 1933 und 1945. Der NS-Staat entzog seit der Machtübernahme 1933 insbesondere jüdischen Bürger:innen systematisch ihre Rechte und ihr Eigentum. Von 2016 bis 2018 untersuchte das Museum Abteiberg in einem vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Forschungsprojekt die Herkunft von Kunstwerken in seiner Sammlung, die nach 1945 angekauft wurden, um einen möglichen NS-verfolgungsbedingten Entzug in ihrer Herkunftsgeschichte zu klären.

18.09.26 - 29.11.26

TOBIAS KASPAR – Unconditional

Ein Kunstwerk, das sich durch Berührung, Transport und wechselnde Orte verändern darf: Mit Unconditional verbindet der Künstler Tobias Kaspar das Museum Abteiberg mit dem benachbarten Stiftischen Humanistischen Gymnasium.

 

Unconditional ist eine Ausstellung des in Lettland und der Schweiz lebenden Künstlers Tobias Kaspar (*1984 in Basel) im Museum Abteiberg, die in Kooperation mit dem Stiftischen Humanistischen Gymnasium Mönchengladbach (HUMA) realisiert wird. Entstanden ist das Projekt im Rahmen des Internationalen Atelierstipendiums Mönchengladbach, dessen Stipendiat Tobias Kaspar 2025/26 war.

 

Im Zentrum steht die gleichnamige Arbeit Unconditional (dt. Bedingungslos) die Tobias Kaspar für eine Transportkiste mit eigens entwickelten Displayelementen kreiert hat: Vier Fotografien, die mit grauer Rubbellosfarbe überzogen sind und nunmehr an Care-Institutionen wie Schulen, Pflege- und Betreuungseinrichtungen ausgeliehen, um dort ausgestellt zu werden. Berührung, Transport, unterschiedliche Installationen und wechselnde institutionelle Kontexte werden dabei Spuren hinterlassen und Teil der Geschichte der Arbeit werden. Erster Leihnehmer ist das Gymnasium HUMA direkt neben dem Museum Abteiberg. Der Umgang mit der Arbeit wird dort von Lehrenden und Schüler:innen im Unterricht diskutiert, die Ergebnisse der Gespräche werden in einem vom Künstler mitgegebenen Logbuch festgehalten.

 

Ausgangspunkt von Unconditional ist eine Anekdote über ein Ereignis aus den frühen 2010er Jahren, deren Wahrheitsgehalt sich nicht mehr überprüfen lässt. Das Phänomen der Erinnerung wird hier nicht rekonstruiert oder verifiziert, sondern als etwas verstanden, das durch Erzählen, Betrachten, Berühren und Weitergeben seine Form verändert. Aus dem bestimmenden Titel Unconditional entsteht eine Arbeit, deren Bilder, Oberflächen und Geschichten bewusst veränderlich bleiben. Das Geschehen in den Institutionen, die Leihnehmer:innen sind, bleibt dabei intern, im Klassenraum des HUMA ist kein öffentliches Publikum zugelassen.

 

Im Museum Abteiberg zeigt Tobias Kaspar öffentlichem Publikum ein zweites Exemplar der Arbeit. Sie ist im Unterrichtsraum zu sehen, den Hans Hollein für die Vermittlungsarbeit des Museums entwarf.

 

 

Tobias Kaspar

 

Tobias Kaspar (*1984 in Basel) studierte in Hamburg und Frankfurt und lebt heute zwischen Zürich und Riga. Seine Arbeiten wurden international unter anderem im MAMCO Genf, der Kunsthalle Bern, Artists Space New York, dem Museum of Modern Art Warschau, der FOUNDRY Seoul und zuletzt im MadeIn Art Museum Shanghai gezeigt. Seine Projekte bewegen sich zwischen Fotografie, Installation, Publizieren und institutioneller Praxis und untersuchen die sozialen und kulturellen Bedingungen, unter denen Kunst entsteht, zirkuliert und Bedeutung erhält.

 

 

Zum Atelierstipendium der Stadt Mönchengladbach

 

Seit April 1998 vergibt die Stadt Mönchengladbach mit Unterstützung der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung ein sechsmonatiges internationales Atelierstipendium an bildende Künstler:innen. Die Stadt stellt den geförderten Personen eine Wohnung mit Atelier zur Verfügung und zahlt einen Lebenskostenzuschuss. Zum Ende des Aufenthaltes präsentieren die Künstler:innen ihre Arbeit der Öffentlichkeit. Bisherige Stipendiat:innen waren u.a. Yael Davids, Tal R, Diango Hernández, Britta Thie, Evelyn Taocheng Wang und Whitney Claflin. Der Aufenthalt von Tobias Kaspar wurde zudem im Rahmen des Programms Borderland Residencies vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

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Abteistraße 27 / Johannes-Cladders-Platz, 41061 Mönchengladbach
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