Die Werke aus der Sammlung Böckmann werden unter dem Aspekt der Bildersammlung Atlas beleuchtet.
Der Künstler Gerhard Richter zählt weltweit zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart. Mit rund 30 Dauerleihgaben aus der Sammlung Böckmann verfügt unser Haus über eine der größten musealen Richter-Sammlungen.
In ihr spiegeln sich die wesentlichen Inhalte, zu denen Richter ab Anfang der 1960er-Jahre gelangt: die verwischten Fotobilder, historische Themen, Stadtbilder, Farbfelder und nicht zuletzt die umfassende Werkgruppe der Abstrakten Bilder.
Im Jahr 1962 beginnt Gerhard Richter, parallel zu seinem künstlerischen Werk eine Bildersammlung aufzubauen, die er Atlas nennt und in der er Ideen für seine Werke zusammenträgt. Die neugestaltete Ausstellung im NMN beleuchtet erstmals die bildnerischen Vorlagen, die sich zu den Werken aus der Sammlung im Atlas finden. An medialen Stationen lässt sich nachvollziehen, wie Gerhard Richter seine gesammelten Bildquellen in Malerei übersetzt hat.